
Obwohl Anton Bruckner über der Arbeit am Finale seiner Neunten Symphonie starb, hat er hierzu zahllose Skizzen hinterlassen. Diese wurden in einer mehr als 25-jährigen Detektivarbeit von einem multinationalen Forscherteam zu einem atemberaubenden Ganzen zusammengefügt. Die vervollständigte Symphonie erklingt nun in einer Interpretation mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon Rattle.

Bei seinem philharmonischen Debüt im Januar 2010 erschien Tugan Sokhiev einem Kritiker als »die perfekte Mischung aus Christian Thielemann, Gustavo Dudamel und russischer Schule.« Jetzt interpretiert er mit den Berliner Philharmonikern und Boris Berezovski das Erste Klavierkonzert von Franz Liszt.
Dmitri Schostakowitsch selbst beklagte, seine Vierte Symphonie leide an »Grandiosomanie« – ein sicherlich zu hartes Urteil, denn Kraft und Größe dieses Werkes bleiben brüchig, wenden sich immer wieder ins Surreale. Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker loteten die vielen Schichten des Werks im September 2009 aus.

Der 300. Geburtstag von Friedrich dem Großen gibt Anlass zu einem künstlerischen Gipfeltreffen. Zu hören sind Werke vom Hofe des musikliebenden Monarchen, interpretiert von gleich zwei Spitzenensembles für Alte Musik: den Berliner Barock Solisten und der Akademie für Alte Musik Berlin. Als Sprecher treten die Star-Schauspieler Burghart Klaußner und Armin Mueller-Stahl auf.

Ein Pandämonium skurriler Bösewichte gibt es in diesem Late-Night-Konzert mit HK Grubers jazzig-kabarettartigem Stück Frankenstein!!. Interpreten sind Mitglieder der Berliner Philharmoniker und nicht zuletzt der Komponisten selbst.
Gleich drei Mal haben Sie in der neuen Saison Gelegenheit, in einem Kino in Ihrer Nähe die Berliner Philharmoniker live zu erleben.