Simon Rattle und Katia und Marielle Labèque in der Berliner Waldbühne

So, 26. Juni 2005
Aus der Berliner Waldbühne

Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle

Katia & Marielle Labèque

  • Hector Berlioz
    Le Carnaval romain op. 9 (00:10:21)

  • Claude Debussy
    Prélude à l'après-midi d'un faune (00:11:07)

  • Paul Dukas
    L'Apprenti sorcier (Der Zauberlehrling) (00:13:07)

  • Francis Poulenc
    Konzert für 2 Klaviere und Orchester d-Moll (00:21:50)

    Katia & Marielle Labèque Klavier

  • Camille Saint-Saëns
    Le Carnaval des animaux (Der Karneval der Tiere) (00:25:45)

    Katia & Marielle Labèque Klavier

  • Maurice Ravel
    Boléro (00:18:49)

  • Erik Satie
    Gymnopédie Nr. 1 (00:04:35)

  • Maurice Ravel
    Danse générale aus Daphnis et Chloé (00:07:09)

  • Paul Lincke
    Berliner Luft (00:06:30)

Zum Abschluss der Konzertsaison 2004/2005 präsentierten die Berliner Philharmoniker unter Sir Simon Rattle beim traditionellen Open-Air-Konzert in der Waldbühne ein abwechslungsreiches Programm mit Werken ausschließlich französischer Komponisten. Und damit das Ganze auch möglichst authetisch gelang, hatte man sich der Unterstützung der Schwestern Katia und Marielle Labèque versichert.

Die Labèques, ohne Frage eines der besten Klavierduos unserer Tage, stellten zunächst in Poulencs anspruchsvollem Konzert für zwei Klaviere ihre Meisterschaft unter Beweis. Anschließend gaben sie beim Karneval der Tiere von Camille Saint-Saëns eine höchst vergnügliche Parade musikalischer Charakterstudien zum Besten, die für viel Heiterkeit in der restlos ausverkauften Waldbühne sorgten. Orchester, Dirigent und Solisten erwiesen sich dabei als perfekt eingespieltes Team; nicht umsonst sind sich Rattle und die Labèques seit Jahrzehnten eng verbunden.

Dank so viel muttersprachlicher Unterstützung gelangen den Philharmonikern nach Meinung der Berliner Morgenpost auch die übrigen Stücke des Programms »akzentfrei, mit prickelndem Esprit und sinnlichem Charme«. Zu Ravels Boléro entzündeten die 23.000 Zuschauer ihre Wunderkerzen, und nach einer allerletzten Zugabe (Paul Linkes Berliner Luft, für die der Chefdirigent wie gewohnt selbst die große Trommel rührte) endete dieser französische Abend vor sommerlich-lauer Kulisse wie es in der Morgenpost hieß in »Jubel, Trubel, Volksfeststimmung – fantastique!«

Aufzeichnung aus der Waldbühne, Berlin

© 2005 EuroArts Music International

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Sehen Sie ein Konzert mit Symphonien von Schumann und Brahms, dirigiert von Sir Simon Rattle.

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