Ein Richard-Strauss-Abend mit Christian Thielemann, Renée Fleming und Thomas Hampson

  • Richard Strauss
    Festmusik der Stadt Wien o. op. 133 (13:15)

  • Richard Strauss
    Traum durch die Dämmerung, Op. 29 No. 1 · Hymnus, Op. 33 No. 3 · Notturno, Op. 44 No. 1 · Gesang der Apollopriesterin, Op. 33 No. 2 · Pilgers Morgenlied, Op. 33 No. 4 · Winterliebe, Op. 48 No. 5 · Waldseligkeit (43:57)

    Renée Fleming Sopran, Thomas Hampson Bariton

  • Richard Strauss
    Auszüge aus der Oper Arabella op. 79: Vorspiel zum 3. Aufzug · Duett »Sie woll’n mich heiraten« · Duett »Und du wirst mein Gebieter sein« (20:17)

    Renée Fleming Sopran, Thomas Hampson Bariton

  • Richard Strauss
    Festliches Präludium op. 61 (16:32)

  • kostenlos

    Christian Thielemann, Renée Fleming und Thomas Hampson über Richard Strauss (20:12)

    Thomas Hampson, Christian Thielemann, Renée Fleming, Sarah Willis

  • kostenlos

    Thomas Hampson über klassische Musik in den digitalen Medien (38:22)

    Thomas Hampson, Sarah Willis

Christian Thielemann und Richard Strauss: Das ist von jeher eine Liebesbeziehung. Wobei der Dirigent dem Komponisten nicht blind folgt, sondern neugierig der Doppelgesichtigkeit seiner Musik nachspürt: »Bei Strauss suche ich zwei Dinge ins Gleichgewicht zu bringen, die sich auszuschließen scheinen: Transparenz und Rausch. Ich versuche, eine gewisse Leichtigkeit hinzukriegen und dem Schweren dennoch zu seinem Recht zu verhelfen. Bei allem Pathos, bei allem Hang zum Bombastischen - letztlich hat diese Musik eine unschuldige Einfachheit.«

Die Verschmelzung des Leichten und des Raffinierten bei Strauss zeigt sich beispielhaft in den Werken dieses Abends. Etwa in den Auszügen aus Arabella: einem Bühnenwerk, in dem Schmelz und Charme der Wiener Operette mit avancierter Orchestrierung und feiner Charakterzeichnung einhergehen. Wie meisterhaft Strauss - der mit einer Sängerin verheiratet war - mit der menschlichen Stimme umzugehen wusste, zeigt außerdem eine Auswahl von Liedern. Eines von ihnen - der Gesang der Apollopriesterin op. 33 Nr. 2 - erlebte seine Uraufführung 1896 bei einem Konzert der Berliner Philharmoniker, mit Strauss als Dirigent.

Als Solisten sind an diesem Abend zwei der bedeutendsten amerikanischen Sänger unserer Zeit zu erleben. Ein früher Meilenstein in der Karriere Renée Flemings war 1992 das Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker, das weltweit im Fernsehen übertragen wurde. Und schon damals zeigte die Sopranistin als Marschallin in Auszügen aus dem Rosenkavalier, welch herausragende Strauss-Interpretin in ihr steckt. Thomas Hampson ist ebenfalls seit langem in Strauss' Werken zu Hause. Wie Christian Thielemann schätzt er den Facettenreichtum dieser Musik - und speziell der Partie des Mandryka aus Arabella: »Er hat seine düsteren Momente, die aber mit viel Humor durchsetzt sind. Sein Schicksal ist komplex, und selbst wenn er lächelt, sind seine Augen tief und dunkel.«^

Die beiden Orchesterwerke des Abends - das Festliche Präludium und die Festmusik der Stadt Wien - werden heutzutage selten gespielt. Strauss schrieb die Festmusik zum Dank für den Beethoven-Preis der Stadt Wien, den er 1942 von Baldur von Schirach erhalten hatte. Sie wurde allerdings erst im Mai 1943 im Rahmen einer Feier zum »5. Tag des Großdeutschen Reiches« in Wien uraufgeführt, ein Anlass, für den sie nicht komponiert worden war. Ebenso haben die Machthaber das Festliche Präludium, ursprünglich 1913 zur Eröffnung des Wiener Konzerthauses entstanden, zur Ausschmückung von NS-Feiern genutzt. Dieses Schicksal teilt das Werk mit vielen anderen Werken, nicht nur von Richard Strauss. Christian Thielemann hingegen möchte mit seiner Aufführung die Aufmerksamkeit wieder auf die musikalischen Qualitäten dieser Werke lenken: »Es ist erstaunlich, wie gut Strauss komponierte, selbst wenn es um Anlässe ging, die er - wie ich glaube - nicht besonders ernst nahm. Es spricht aus diesen Stücken einfach die Freude am Komponieren und am Musikmachen. Dies hat Strauss auch einmal selbst in Bezug auf das Festliche Präludium geäußert.«

Lieder, Lärm und Lustigkeit

Ein Strauss für alle Gelegenheiten

Gelegenheitswerke haben es nicht leicht, sich im Konzertrepertoire zu behaupten. Es haftet ihnen der Verdacht an, sie seien nicht für die Ewigkeit, sondern für einen bestimmten Moment entstanden: als tönender Geburtstagsgruß, Einweihungsfanfare, Huldigungs- oder Dankadresse. Wenn der jeweilige Anlass im Nachhinein dann noch einen gewissen Beigeschmack aufweist, wird die vorurteilsfreie Rezeption erschwert. So ist es Richard Strauss mit einigen Kompositionen ergangen, die er zwischen 1933 und 1945 geschaffen hat. Man denke nur an seine Olympische Hymne für die Berliner Spiele 1936. Und auch die Festmusik der Stadt Wien muss in diesem Zusammenhang genannt werden.

Baldur von Schirach, »Reichsjugendführer« und seit 1941 Statthalter von Wien, hatte 1942 den Beethovenpreis der Stadt Wien neu ausgelobt und mit 10.000 Reichsmark dotiert. Als erster Preisträger wurde Strauss ausersehen. Dieser nahm die Würdigung am 16. Dezember im Wiener Rathaus entgegen und revanchierte sich postwendend mit der Komposition einer Festmusik, die er am 9. April 1943 zur Feier des fünften Jahrestags von »Großdeutschland« mit dem Wiener Trompetenchor uraufführte, als Jubiläumsgabe zum Einmarsch der Nazis in Österreich. Dass Strauss mit diesem Werk ein politisches Bekenntnis verbunden hätte, wäre indes zu weit gegriffen. Viel eher dürften ihn Besetzung und Interpreten interessiert haben, vereinigten sich im Wiener Trompetenchor doch die besten Bläser der Stadt. Äußerste Virtuosität fordert die für zwei antifone Bläserchöre aus Trompeten, Posaunen und Tuben angelegte Festmusik mit ihrem stark kontrastierenden thematischen Material den Musikern auf jeden Fall ab.

Auch das Festliche Präludium op. 61 kann in die Gruppe der Strauss’schen Gelegenheitswerke rubriziert werden, denn es entstand für die Einweihung des Wiener Konzerthauses am 19. Oktober 1913. Rund 150 Musiker sieht die Partitur vor, darunter 96 Streicher, vierfach besetzte Holz- und Blechbläser, acht Hörner, acht Pauken, zwölf Ferntrompeten und Orgel. Und das alles in strahlend affirmativem C-Dur und hymnischem Klanggewand – als gelte es, das Lieblingswort der Gründerzeit zu Musik werden zu lassen: einfach kolossal!

Das Kunstlied scheint der denkbar größte Gegenpol zu derlei Monumentalität zu sein. Aber das Fin de Siècle traf die notwendigen Maßnahmen, um die Grenzen der Gattung neu zu justieren: hin zu unerwarteten Klanggewalten. Hector Berlioz war es, der mit seinen Nuits d’été den Weg gewiesen und Mitte des 19. Jahrhunderts die Gattung des Orchesterlieds erfunden hatte. Gustav Mahler und Hugo Wolf, Hans Pfitzner und auch Strauss sollten diesem Beispiel folgen und das Genre zu einer kurzen, spätromantischen Hochblüte bringen.

Gleichwohl begann Strauss sein Liedschaffen ganz herkömmlich: mit Kompositionen für Gesang und Klavier. Die Tatsache, dass er mit einer Sängerin verheiratet war, erwies sich für seine Produktivität als durchaus anregend. Mit leichter Hand, scheinbar ganz spontan, gelang es ihm, seine poetische Fantasie in Gang zu setzen und Lieder aufs Papier zu bringen. So hat er es jedenfalls selbst berichtet. Die Orchestrierung des auf einem Gedicht von Otto Julius Bierbaum basierenden Liedes Traum durch die Dämmerung stammt allerdings noch nicht von Strauss selbst; sie wurde später von dem Dirigenten Robert Heger eingerichtet.

Strauss’ erste Originalkomposition für Stimme und Orchester, die Liedgruppe op. 33, geht auf die Jahre 1896/97 zurück, und es ist auffallend, dass er dafür den Terminus »Gesänge« verwendet. Tatsächlich haben sich die Rahmenbedingungen nun geändert: Der Umfang der Vertonungen ist gewachsen, die Rhetorik ist nicht mehr die der intimen Zwiesprache, sondern eine öffentlichere; der lyrische Charakter weicht einem höheren Pathos. Themen und Klangsprache sind indes unverkennbarer Strauss: Im Gesang der Apollopriesterin etwa kommt seine Vorliebe für die Welt und die Philosophie der Antike zum Tragen, die sich auch in etlichen seiner Bühnenwerke niedergeschlagen hat. Der Hymnus wiederum weist mit seinen emphatischen Aufschwüngen eine Nähe zum Opernschaffen auf, und mit Pilgers Morgenlied bewegt sich Strauss schon deutlich in Richtung seiner Tondichtung Ein Heldenleben, die er kurz danach in Angriff nahm.

Notturno – ein Totentanz nach Worten Richard Dehmels – weitet mit mehr als 15 Minuten Spieldauer den Rahmen des Lieds zu einer kompletten Szene und zählt musikalisch zum Avanciertesten, was Strauss je komponierte. Fast expressionistisch muten hier die Klangmittel an, die Harmonik weist bereits auf Werke wie Salome und Elektra voraus. Aber die Textur ist erstaunlich transparent gefügt und lässt die polyfone Architektur des Gesangs wunderbar plastisch zum Vorschein treten. Winterliebe schließlich hatte Strauss im Oktober 1900 als Klavierlied konzipiert, doch 18 Jahre später selbst für Orchester ausgearbeitet.

Im Kaiserreich galt Strauss noch als Vorzeigekünstler. Nach dem Ersten Weltkrieg aber drohte ihm der Nimbus, einer der führenden Köpfe des deutschen Musiklebens zu sein, abhanden zu kommen. Mit seinen Liedern erreichte er kaum die breite Öffentlichkeit, und seine neuen Musiktheaterwerke – Intermezzo und Die ägyptische Helena – erzielten nicht den Erfolg und die Aufführungszahlen seiner Vorkriegsopern. Strauss dämmerte der Verdacht, man könnte ihn nur noch als einen alternden Komponisten wahrnehmen, der seinen Zenit längst überschritten habe. Gemeinsam mit seinem kongenialen Librettisten Hugo von Hofmannsthal dachte er deshalb darüber nach, welche neuen Wege man einschlagen könnte...

Auf den Bühnen waren in jenen Tagen vor allem Operetten gefragt. Und so stieß Hofmannsthal durchaus offene Türen ein, als er Strauss im Jahr 1927 seine ersten Ideen zur lyrischen Komödie Arabella umriss: »Ich [hoffe], das Szenarium einer dreiaktigen Spieloper, ja fast Operette […] gefunden zu haben, das an Lustigkeit dem der Fledermaus nichts nachgibt.« Das Mystische und Heroische, so war sich Hofmannsthal sicher, sei für das Publikum »immer ein kleiner Schrecken«; stelle man den Zuschauern dagegen »einen Hotelsalon, einen Ballsaal, eine Verlobungsangelegenheit, Offiziere, Fiaker, Lieferanten und Kellner hin, so wissen sie doch wie und wo«.

Arabella wurde – bei allem kompositorischen Raffinement – zu einer von Strauss’ populärsten Opern, die mit eingängigen Melodien, einem transparenten, zuweilen kammermusikalisch durchhörbaren Orchesterklang und einer schlichteren Harmonik als in früheren Werken aufwartet. Dazu passte nicht zuletzt der Schauplatz des Geschehens: die Stadt Wien um 1860 – Metropole des habsburgischen Vielvölkerstaats und, Strauss zufolge, »nichts anderes als ein Gemisch von Oper und Operette«. In diesem Rahmen konnte er ganz selbstverständlich kroatische Volksweisen zitieren, wie es etwa im Duett zwischen Arabella und Mandryka »Und du wirst mein Gebieter sein« geschieht.

Das Duett bildet den architektonischen Mittelpunkt des Werks, zugleich aber auch sein intimes Herzstück, das die Vision des künftigen gemeinsamen Lebensglücks entwirft. Das orchestral interessanteste Stück der Arabella-Partitur hingegen ist wohl das Vorspiel zum dritten Akt, in dem die Musik mehr weiß als zumindest einer der Akteure auf der Bühne: Während Arabellas Verehrer Matteo glaubt, endlich die Geliebte in Armen zu halten, signalisieren musikalische Motive, dass es sich »nur« um deren Schwester Zdenka handelt …

Hofmannsthal, der 1929 starb, durfte die Uraufführung von Arabella am 1. Juli 1933 in Dresden nicht mehr erleben. Die braunen Machthaber zögerten indes nicht, den überwältigenden Erfolg der Oper ihrer Kulturpolitik zuzuschreiben. Was spielte es da noch für eine Rolle, dass der Textdichter Jude war? Arabella aber, diese gänzlich unpolitische Komödie, ist bis heute Stammgast auf den Spielplänen der Opernhäuser geblieben: Sie übersteht alle Zeiten und Ideologien.

Susanne Stähr


Renée Fleming wurde an der Juilliard School in New York ausgebildet und schloss ihr Studium an der Universität des Staates New York in Potsdam (NY) und an der Eastman School of Music ab. Seit ihrem Debüt im Jahr 1991 an der New Yorker Metropolitan Opera trat Renée Fleming auf den bedeutendsten Bühnen der Welt auf, u. a. am Londoner Royal Opera House Covent Garden, an der Pariser Opéra Bastille und im Palais Garnier sowie bei den Festspielen in Bayreuth, Salzburg, Glyndebourne und Pesaro. Zu ihrem Repertoire zählen neben Mozart-Partien wie Fiordiligi, Contessa di Almaviva, Donna Anna und Ilia auch Desdemona (Otello), Violetta (La traviata), Marguerite (Faust) und Marschallin (Der Rosenkavalier) sowie die Titelrollen in Alcina, Rusalka und in Rossinis Armida. Häufig wirkt Renée Fleming bei Uraufführungen neuer Musiktheaterwerke mit, z. B. in John Coriglianos The Ghosts of Versailles (1991) und André Previns A Streetcar Named Desire (1998). Hinzu kommen zahlreiche Engagements als Lied- und Konzertsängerin. Bereits drei Mal wurde der Sopranistin der begehrte »Grammy« verliehen. Weitere Auszeichnungen schließen die Ehrenmitgliedschaft in der Londoner Royal Academy of Music und die Ehrendoktorwürde der Juilliard School (beide 2003), den »Chevalier de la Légion d’Honneur« durch die französische Regierung (2005) sowie den schwedischen Polar-Preis (2008) ein. Bei den Berliner Philharmonikern gab Renée Fleming ihr Debüt in den Konzerten zum Jahresende 1992 unter der Leitung von Claudio Abbado; zuletzt war sie mit ihnen am 27. Juni 2010 in der Berliner Waldbühne zu erleben (Dirigent: Ion Marin).

Thomas Hampson, in Elkhart (Washington) geboren, genießt aufgrund seiner enormen technischen und interpretatorischen Möglichkeiten in den Bereichen Oper, Operette, Musical, Vokalsymphonik und Lied in aller Welt höchste Anerkennung. In der musikwissenschaftlichen Forschung und Gesangspädagogik hat sich der u. a. von Elisabeth Schwarzkopf und Martial Singher ausgebildete Bariton ebenfalls einen Namen gemacht. Er gehört zu den wichtigsten Interpreten des deutschen romantischen Liedes, insbesondere der Werke von Schumann, Mahler und Wolf, und des amerikanischen Liedguts, dessen Botschafter für grenzüberschreitenden und interkulturellen Dialog er mit seinem Projekt Song of America und der im Jahr 2003 gegründeten Hampsong Foundation ist. In der Saison 2009/2010 erster Artist in Residence des New York Philharmonic Orchestra, konzertierte Thomas Hampson mit dem Orchester und dessen Chefdirigenten Alan Gilbert USA-weit und in Europa. In Zusammenarbeit mit der Library of Congress in Washington, die ihn bereits 2008 zum Special Advisor to Study and Performance of Music in America ernannte, gab er in derselben Spielzeit Liederabende und Meisterkurse; außerdem beteiligte er sich an zahlreichen Bildungsveranstaltungen, Ausstellungen und Rundfunksendungen und widmete sich der Erstellung einer interaktiven Recherche-Website www.songofamerica.net. Anlässlich Gustav Mahlers 150. Geburtstag und 100. Todestag in der aktuellen Saison präsentiert Thomas Hampson sämtliche Lieder des Komponisten sowohl in der Hamburger Laeiszhalle als auch in einem eigenen Mahler-Zyklus im Wiener Musikverein. Der mit den renommiertesten Schallplattenpreisen und Ehrungen bedeutender Institutionen ausgezeichnete Künstler gab sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern im Juni 1988 in Carl Orffs Carmina Burana (Dirigent: Seiji Ozawa); zuletzt gastierte er bei ihnen Ende 2002 unter der Leitung von Sir Simon Rattle in Konzerten mit Werken von Leonard Bernstein, Kurt Weill und George Gershwin.


Christian Thielemann, der designierte Chefdirigent der Staatskapelle Dresden und der Semperoper für die Zeit von Herbst 2012 an, leitet seit Beginn der Saison 2004/2005 als Generalmusikdirektor die Münchner Philharmoniker. Zuvor stand er in gleicher Verantwortung an der Spitze der Deutschen Oper Berlin. Der gebürtige Berliner hatte in seiner Heimatstadt an der dortigen Hochschule der Künste studiert und anschließend zunächst gründliche Erfahrungen an kleineren Bühnen gesammelt, bevor er Erster Kapellmeister an der Deutschen Oper am Rhein und danach Generalmusikdirektor in Nürnberg wurde. Tragende Säulen in Thielemanns Repertoire bilden Werke der Klassik und Romantik – vor allem die Musik von Wagner und Strauss – wie auch das Œuvre Hans Werner Henzes. Im Sommer 2006 leitete er in Bayreuth eine Neuproduktion von Wagners Ring des Nibelungen. Heute ein Interpret von Weltgeltung, stand Christian Thielemann am Pult der international renommiertesten Orchester und Opernhäuser. Als Gastdirigent konzentriert er sich auf Bühnen wie die Wiener Staatsoper, die Festspiele in Bayreuth und Salzburg sowie auf ausgewählte Spitzenorchester, beispielsweise die Philharmoniker in Wien und Berlin, die Staatskapelle Dresden, das Concertgebouworkest Amsterdam, das Israel Philharmonic Orchestra und das Philharmonia Orchestra London. In den USA arbeitet Christian Thielemann regelmäßig mit den Orchestern in New York, Philadelphia und Chicago zusammen. Die Berliner Philharmoniker hat er seit seinem Debüt im Jahr 1996 wiederholt dirigiert – zuletzt Mitte Dezember 2009 in Konzerten mit Werken von Johannes Brahms und Arnold Schönberg.

Renée Fleming tritt in der Digital Concert Hall mit freundlicher Genehmigung von Decca Classics auf.

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Sehen Sie ein Konzert mit Mahlers Symphonie Nr. 1 und Beethovens Symphonie Nr. 4, dirigiert von Sir Simon Rattle.

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