Simon Rattle und Sol Gabetta

  • György Ligeti · Richard Wagner
    atmosphères · Lohengrin: Vorspiel zum 1. Akt (20:35)

  • Edward Elgar
    Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85 (31:47)

    Sol Gabetta Violoncello

  • Igor Strawinsky
    Le Sacre du printemps (revidierte Fassung von 1947) (35:52)

Schon immer haben die Berliner Philharmoniker ihre Osterfestspiele zum Anlass genommen, erstmals mit jungen, aufstrebenden Solisten zusammenzuarbeiten. So ist es auch in diesem Jahr in Baden-Baden, wo die argentinische Cellistin Sol Gabetta mit Edward Elgars Cellokonzert ihr philharmonisches Debüt geben wird. Sir Simon Rattle dirigiert in dieser Live-Übertragung aus dem Festspielhaus außerdem Werke von Wagner und Ligeti sowie Igor Strawinskys Le Sacre du printemps.

Schon früher haben Dirigent und Orchester Wagners Lohengrin-Vorspiel und György Ligeti Orchesterstück atmosphères einander gegenübergestellt und demonstriert, dass hier auf unterschiedlichem Wege ein ähnliches Ziel angestrebt wird - nämlich das eines irisierenden, jenseitigen Klanges. Verhalten geht es an diesem Abend weiter, wenn Sol Gabetta Elgars Cellokonzert interpretiert: das letzte große Werk des Komponisten, das voller Wehmut und Abschied ist. Dass Sol Gabetta zu den herausragenden Interpreten des Konzerts zählt, belegt unter anderem eine CD-Aufnahme, über die es in der britischen Zeitschrift Gramophone hieß: »Sol Gabettas Interpretation des Elgar-Konzerts ist eine der besten überhaupt: tief empfunden, mit rundem Ton, intim .... Die Künstlerin gebietet über eine sanft sprechende Präsenz, die sich besonders schön in den unendlich melancholischen Modulationen am Ende des Werks entfaltet.«

Im Gegensatz zu Elgars Konzert ist Igor Strawinkskys Le Sacre du printemps ganz auf die Zukunft ausgerichtet und schreitet in Klang, Rhythmus und Energie die Grenzen der klassischen Musik neu aus. Die Berliner Philharmoniker und Simon Rattle haben in ihren bisherigen Aufführungen indessen gezeigt, dass das Werk bei aller anhaltenden Modernität vielfältigen sinnlichen Genuss bieten kann. So schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung anerkennend über eine Aufführung von 2012: »Durch den Sacre sausten die Musiker mit irrwitziger Virtuosität, teils so lässig wie in einem fluffigen Mambo auf einem karibischen Strandtanzboden.«

 

 

 

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