Junge Deutsche Philharmonie

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    Franz Schreker
    Vorspiel zu einem Drama (Die Gezeichneten) (22:04)

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    Robert Schumann
    Konzert für Violine und Orchester d-Moll (33:15)

    Renaud Capuçon Violine

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    Dmitri Schostakowitsch
    Symphonie Nr. 4 c-Moll op. 43 (1:07:32)

Schon mehrfach war die Junge Deutsche Philharmonie zu Gast bei den Berliner Philharmonikern – und jedes Mal hat sie einen wahrlich imponierenden Eindruck hinterlassen. Die Mitglieder des Orchesters sind hochbegabte Studentinnen und Studenten deutscher Musikhochschulen, die sich jedes Jahr mehrfach zu intensiven Probenphasen treffen. In dieser Zeit üben sich die jungen Musikerinnen und Musiker in Selbstverantwortlichkeit und Basisdemokratie. So werden künstlerische Entscheidungen wie die Programmgestaltung oder die Wahl der Dirigenten und Solisten ausschließlich von den Mitgliedern der Jungen Deutschen Philharmonie getroffen.

Für sein diesjähriges Konzert in der Berliner Philharmonie vertraut sich das Orchester der Leitung des englischen Dirigenten Stefan Asbury an; als Solist konnte der französische Geiger Renaud Capuçon gewonnen werden. Mit ihrer Programmgestaltung macht die Junge Deutsche Philharmonie ihrem Ruf als ebenso innovativer wie vielseitiger Klangkörper einmal mehr alle Ehre. Den Startschuss gibt Franz Schrekers in unwiderstehlichen spätromantischen Klängen schwelgendes Vorspiel zu einem Drama.

Mit Robert Schumanns Violinkonzert stellt die Junge Deutsche Philharmonie anschließend ein vom Konzertbetrieb lange Zeit völlig zu Unrecht vernachlässigtes Werk zur Diskussion. In der zweiten Hälfte des Abends erklingt dann Dmitri Schostakowitschs rätselhafte, wenige Tage vor der geplanten Uraufführung vom Komponisten zurückgezogene, dann ein Vierteljahrhundert unter Verschluss gehaltene Vierte Symphonie.