Daniel Barenboim dirigiert Elgars »The Dream of Gerontius«

Sa, 14. Januar 2012

Berliner Philharmoniker
Daniel Barenboim

Anna Larsson, Ian Storey, Kwangchoul Youn, Rundfunkchor Berlin

  • Edward Elgar
    The Dream of Gerontius Oratorium op. 63 (01:41:05)

    Anna Larsson Mezzosopran, Ian Storey Tenor, Kwangchoul Youn Bass, Rundfunkchor Berlin, Simon Halsey Einstudierung

  • kostenlos

    Simon Halsey über Edward Elgars »The Dream of Gerontius« (16:05)

    Simon Halsey

Wie es einmal in einer Programmeinführung der BBC hieß, ist Edward Elgars Oratorium The Dream of Gerontius in Großbritannien »ein Nationaldenkmal«. Während das Werk in seiner Heimat nahezu dieselbe Wertschätzung genießt wie Händels Messias oder Mendelssohns Elias, bedeutet im Ausland fast jede Aufführung eine Wiederentdeckung. Zu einer solchen laden die Berliner Philharmoniker und Dirigent Daniel Barenboim ein.

Um The Dream of Gerontius für das Publikum fassbar zu machen, werden oft Vergleiche herangezogen - die aber nur teilweise zum Kern des Werks vordringen. Es stehe Strauss' Tod und Verklärung nahe, meinen manche. Und tatsächlich geht es auch bei Elgar um einen Sterbenden, der schließlich in die himmlische Seligkeit eintritt. Aber anders als in Strauss' Werk steht hier nicht Kampf und Heldentum im Mittelpunkt, sondern eine spirituelle Vision vom Übergang ins Jenseits.

Vielfach werden auch Parallelen zur Musik Wagners gezogen, die Elgar hoch verehrte. Von Wagner inspiriert ist zweifellos die durchkomponierte Struktur, in der es keine Unterteilung in Arien und Chöre gibt. Und auch manche an Parsifal erinnernde Wendung klingt an. Insgesamt aber ist The Dream of Gerontius eine vollkommen eigenständige Komposition von individueller Tonsprache und eindringlicher Glaubenskraft. Einer der ersten Kontinentaleuropäer, die den Wert des Oratoriums erkannten, war übrigens Richard Strauss, der nach einer Aufführung Elgar als »den ersten der progressiven Musiker Englands« rühmte.

»… eine sonderbare Erquickung …«

Edward Elgars Oratorium The Dream of Gerontius

Die Todesvision und ihr Nachleben

Beten, Träumen, Sterben: Eine Seele entschläft der irdischen Hülle und erwacht in der geistigen Welt. Dort führt ein Engel sie an Dämonen vorbei bis vor den Thron Gottes. Die Fürsprache des Todesengels lässt den Richtspruch milde ausfallen, das Fegefeuer wird dieser Seele nichts anhaben können. Hundert Minuten Musik für eine Handlung außerhalb von Zeit und Raum – im Finale wähnt man sich schon weit, doch dann wehen noch einmal aus dem Haus des Verstorbenen die Gebete der Hinterbliebenen in die Himmelsmusik hinein.

Das englische Oratorium The Dream of Gerontius von Edward Elgar, 1900 nach einem Text des Kardinals John Henry Newman komponiert, findet man hierzulande auf den Programmen von Chorgesellschaften gelegentlich, im philharmonischen Konzertkalender dagegen kaum. Abendfüllende romantische Kantaten und Oratorien jenseits liturgischer Musik locken heute wohl nicht mehr allzu viele Musikfreunde hinter dem Ofen hervor... Elgar schrieb zwischen 1896 und 1906 fünf solcher Werke und plante einen Oratorienzyklus als Gegenentwurf zu Richard Wagners Ring des Nibelungen. Von all dem hat lediglich der Dream of Gerontius die Zeiten überdauert – ein Werk, dessen Todesvision ihresgleichen sucht; eine Musik, der man eine Renaissance wünscht.

Der Komponist und sein Leben

Elgar, der als der britischste aller britischen Musiker gilt, fühlte sich zeitlebens als Außenseiter: Sein Katholizismus brachte ihn angesichts einer protestantischen Elite ebenso in Schwierigkeiten wie sein Künstlertum, das er gegenüber dem nüchternen gesellschaftlichen Establishment zu verbergen versuchte. Immerhin trat Elgars Frau, Tochter eines Generals, ihrem Mann zuliebe zum Katholizismus über. Elgars Mutter war vor der Geburt ihres Sohnes konvertiert; Elgars Vater, ein Musikalienhändler, spielte in der katholischen Kirche von Worcester zwar Orgel, bekannte sich aber erst auf dem Totenbett offiziell zum Katholizismus. Elgar half seinem Vater in Kirche und Geschäft und wurde so zum pragmatischen Autodidakten, der Klavier, Orgel, Fagott sowie Geige spielte (letzteres in einem Festival-Orchester, das auch Dvořák dirigierte) und mit Kirchen- und Arbeiterchören aufwuchs.

Elgars große Chorwerke entstanden für Sängerfeste; The Dream of Gerontius sowie die nachfolgenden Oratorien The Apostles (1903), The Kingdom (1906) und die Kantate The Music Makers (1912) schrieb er allesamt für das Birmingham Triennial Festival – diese zügige Produktion monumentaler Werke endete mit dem Tod seiner Frau 1920 abrupt. Jetzt fand der Komponist nur noch zum Dirigieren Kraft, und als es George Bernard Shaw 1932 gelang, Elgar wieder zur Aufnahme seiner eigentlichen Arbeit zu überreden, da war es zu spät: Zwei Jahre später starb er und hinterließ Fragmente.

Der Traum, ein Sterben

Newmans episches Gedicht The Dream of Gerontius erschien 1865 und erfreute sich selbst in nicht-katholischen Kreisen großer Beliebtheit. Elgar bekam den Dream of Gerontius vermutlich 1889 zur Hochzeit geschenkt und überlegte lange, wie dieses Epos zu vertonen sei. Die umfangreiche Partitur des Werkes vollendete er dann 1900 innerhalb weniger Monate; Newmans Text hatte er mit Hilfe des Geistlichen Richard Bellasis bearbeitet und vor allem im zweiten Teil der Vorlage erhebliche Kürzungen vorgenommen. Die bemerkenswerte Stringenz von Elgars Komposition macht die Problematik des weithin gefürchteten Sujets vergessen: Sanftes Frohlocken ist die Grundhaltung des rund einstündigen zweiten Teils, in dem Gerontius’ Seele durch den Himmel begleitet wird – der gut halbstündige erste Teil, eingeleitet von einem thematisch dichten und zwischen den Haupttonarten d-Moll und D-Dur schwankenden Orchestervorspiel, handelt von des Gerontius Beten, Träumen und Sterben, das sich in gläubiger Hingabe vollzieht und ebenfalls wenig äußerliche Dramatik entfaltet.

Der Glaube, dass alles Vergängliche »nur ein Gleichnis« (Goethe), alles Irdische nur eine Prüfung zwischen Verlassen und Betreten der geistigen Welt sei, dürfte selten so eindrucksvoll und gelassen zugleich in Musik gesetzt worden sein wie hier. Selbst die unmittelbare Angst vor dem physischen Tod, die Gerontius am Ende des ersten Teils kurzzeitig befällt, wird vom Orchester vergleichsweise diskret geschildert: Der Streicherapparat fächert sich 16-fach auf, verharrt zunächst im äußersten Pianissimo, bis die Harmonik eine hier eher unübliche chromatische Färbung annimmt und das Ringen des Sterbenden unterstreicht – kaum geschehen, greift der Chor mit »Rescue him«-Rufen ein, um sich dann ebenfalls auf magische Weise zu teilen: Eine solistisch besetzte, von der Orgel unterstützte Chorgruppe deklamiert betend, die größere zweite Gruppe antwortet mit melismatischen »Amen«. Im zweiten Teil gruppiert Elgar die Chöre nach Dämonen, Engeln, Seelen im Fegefeuer und betenden »Voices on earth«.

Obwohl der Dream of Gerontius vor allem als Chorwerk konzipiert wurde, enthält er eine anspruchsvolle, größtes Durchhaltevermögen fordernde Solopartie: Der Tenor, der im ersten Teil den Gerontius und im zweiten dessen Seele darzustellen hat, ist über weite Strecken präsent, muss sich gegen ein großes Ensemble behaupten und dabei im Rahmen einer äußerst differenzierten, meist zurückhaltenden Dynamik bleiben. Ihm zur Seite steht im ersten Teil ein Bassist als Priester, dem wir im zweiten Teil als Todesengel wieder begegnen – in beiden Fällen für Gerontius und dessen Seele betend. Wenn diese im zweiten Teil erwacht und angesichts der in zartem F-Dur schaukelnden Streicher »eine sonderbare Erquickung« verspürt, tritt der Engel (Mezzosopran) als Wegweiser hinzu und nimmt mit der Seele einen rezitativischen Dialog auf, der über alle jenseitigen Entwicklungsstufen hinweg das Grundgerüst des zweiten Teils bildet.

Man hat Elgars Dream of Gerontius oft mit Wagners Parsifal verglichen, was über das Woher dieses Werkes sicherlich mehr sagt als über das Wohin. Als detailliert auskomponierte Jenseits-Vorstellung ist der Gerontius eine Rarität, da vergleichbare Visionen – von Requiem-Kompositionen abgesehen – in der Musik nur selten erscheinen. Die erstaunlichste Ausnahme dürfte Gustav Mahler darstellen: Zeitgleich, aber völlig unabhängig vom Gerontius, komponierte er seine Vierte Symphonie, die mit dem Lied Das himmlische Leben endet. Auf den ersten Blick scheint kein Werk weiter von Elgars Gerontius entfernt zu sein als diese Symphonie, da Mahler hier mit Verfremdungselementen wie Schellen und einer verstimmten Geige arbeitet. Auch das recht muntere Jenseits, das in Mahlers finalem Sopran-Solo mit einem Text aus der Sammlung Des Knaben Wunderhorn beschworen wird, wirkt in seiner scheinbaren Ironie so, als sei es Welten von Kardinal Newmans und Edward Elgars feierlichem Ernst entfernt. Das Gegenteil ist der Fall, schließlich wird der erst drei Jahre zuvor zum Katholizismus konvertierte Mahler nicht im Sinn gehabt haben, sich über die Vorstellungswelt seines erlangten Bekenntnisses lustig zu machen! Mahler vollendete das Particell seiner Vierten am 6. August 1900, exakt zwei Monate, nachdem Elgar den letzten Takt des Gerontius geschrieben hatte. Die letzten Verse, die Mahler hier vertonte, lauten: »Die englischen Stimmen / Ermuntern die Sinnen, / Daß alles für Freuden erwacht«. Elgar lässt den Engel am Ende des Gerontius singen: »Be brave and patient on thy bed of sorrow; / […] And I will come and wake thee on the morrow«. Beide Musiken verdämmern daraufhin in leisesten Dur-Klängen – das Erwachen überlassen diese großen Visionäre uns Hörern.

Olaf Wilhelmer

Die Schwedin Anna Larsson hat sich auf der Opernbühne und im Konzertsaal als eine der international renommiertesten Altstimmen etabliert. Ihr Repertoire spannt einen Bogen von Monteverdis Orfeo über die großen Messen Bachs und Beethovens sowie Verdis Requiem und die vokalsymphonischen Werke von Brahms und Mahler bis hin zu Bernsteins Symphonie Nr. 1 (Jeremiah). Als Opernsängerin legt Anna Larsson einen deutlichen Akzent auf Partien in den Musikdramen Richard Wagners, mit denen sie an Bühnen wie den Königlichen Opernhäusern in Kopenhagen und Stockholm, am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, an den Staatsopern in Wien, München und Berlin sowie bei Festspielen wie denjenigen in Salzburg, Florenz und Aix-en-Provence gastiert. An der Staatsoper im Schillertheater singt sie in dieser Spielzeit unter der Leitung von Daniel Barenboim die Erda im Rheingold. Regelmäßig arbeitet die Künstlerin mit den Spitzenorchestern in aller Welt und den wichtigsten Dirigenten zusammen. Bei den Berliner Philharmonikern gab sie ihr Debüt während einer Europatournee des Orchesters im Oktober 1997 mit der Altpartie in Gustav Mahlers Zweiter Symphonie (Dirigent: Claudio Abbado); zuletzt in einem Berliner Konzert des Orchesters war sie Mitte Juni 2006 unter der Leitung von Sir Simon Rattle als Erda in Wagners Rheingold zu erleben. Anna Larsson, die auch eine leidenschaftliche Lied-Interpretin ist, wurde 2010 von König Carl XVI. Gustav zur Schwedischen Hofsängerin ernannt; im Sommer 2011 eröffnete sie ihr eigenes Konzerthaus Vattnäs Konsertlada in der Nähe von Mora (Schweden).

Der Rundfunkchor Berlin, 1925 gegründet, prägte unter Dirigenten wie George Szell, Hermann Scherchen, Otto Klemperer und Erich Kleiber musikalische Sternstunden der 1920er- und 1930er-Jahre. Nach dem Zweiten Weltkrieg machte er mit seinem Chefdirigenten Helmut Koch die Oratorien Händels erstmals in der Originalgestalt international bekannt. Dietrich Knothe (1982 – 1993) formte den Chor zu einem Präzisionsinstrument für schwierigste Literatur; Robin Gritton (1994 – 2001) bereicherte und verfeinerte die Farbpalette des Ensembles. Seit 2001 leitet Simon Halsey den Rundfunkchor Berlin. Er legt besonderes Gewicht auf die stilistisch und sprachlich perfekte, dabei lebendige und mitreißende Wiedergabe von Werken aller Epochen und Stile. Eine rege Aufnahmetätigkeit und viele Auszeichnungen dokumentieren den großen Erfolg dieser Arbeit: So erhielt die gemeinsam mit den Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Kent Nagano entstandene CD-Veröffentlichung von Kaija Saariahos Oper L’amour de loin einen »Grammy Award« 2010 als beste Opernaufnahme. Simon Halsey, der im Januar dieses Jahres mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt wurde, initiierte außerdem zahlreiche Projekte des Chores im Bildungs- und Erziehungsbereich, die interdisziplinäre Veranstaltungsreihe Broadening the Scope of Choral Music sowie einmal im Jahr ein großes Mitsingkonzert. In diesem Jahr startete der Rundfunkchor Berlin das Pilotprojekt SING!, mit dem in Berliner Grundschulen das Singen in allen Unterrichtsfächern etabliert werden soll. Das Vokalensemble ist Partner führender Orchester und Dirigenten in aller Welt; langjährige Kooperationen verbinden ihn mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Deutschen Symphonie-Orchester und den Berliner Philharmonikern. Bei ihnen gastierte der Rundfunkchor Berlin zuletzt Mitte Dezember 2011 in drei von Nicola Luisotti dirigierten Konzerten mit dem Gloria von Francis Poulenc.

Ian Storey stammt aus Chilton in der englischen Grafschaft Durham. Er absolvierte zunächst ein Möbeldesign-Studium an der Universität Loughborough, bevor er sich in Neuseeland sowie in London (u. a. am National Opera Studio), Mailand und Triest zum Sänger ausbilden ließ. Seine Bühnenkarriere begann er 1991 an der Opera East als Male Chorus in Benjamin Brittens The Rape of Lucretia. Seitdem hat sich Ian Storey ein vielseitiges Repertoire erarbeitet, das neben Standardwerken des 19. und 20. Jahrhunderts von Bizet bis Schostakowitsch auch seltener zu hörende Opern wie The Olympians von Arthur Bliss oder A Tale of Two Cities von Arthur Benjamin verzeichnet. Engagements führen den Tenor nicht nur an die wichtigsten britischen Opernhäuser, sondern u. a. auch an die Mailänder Scala, ans Opernhaus Zürich, an die Bayerischen Staatsoper in München, die Oper Frankfurt, die Königlich Schwedische Oper in Stockholm, die Washington National Opera sowie in Berlin an die Deutschen Oper und die Staatsoper im Schillertheater. Hinzu kommen Auftritte bei bedeutenden Festspielen wie denen in Glyndebourne, Edinburgh, St. Gallen oder Torre del Lago. Neben seinen Opernverpflichtungen wird der Künstler von führenden Symphonieorchestern als Konzertsolist eingeladen; bei den Berliner Philharmonikern gibt er nun sein Debüt. Ian Storey wurde 2008 von der Universität Loughborough zum Ehrendoktor für Literaturwissenschaften ernannt und ist offizieller Repräsentant der englischen Grafschaft Herefordshire.

Kwangchul Youn wurde in seiner Heimat Südkorea sowie in Sofia und Berlin musikalisch ausgebildet. Der Preisträger mehrerer Wettbewerbe, der 1988 in Seoul sein Debüt gab, gehörte von der Saison 1993/94 an bis 2004 zum Ensemble der Staatsoper Unter den Linden. Inzwischen führen ihn Engagements auch andernorts an die bedeutendsten Opernhäuser, beispielsweise in Wien, München, Frankfurt, Leipzig, Hamburg, London, Paris, Barcelona, Buenos Aires und New York. Kwangchul Youns Repertoireliste verzeichnet u. a. Bühnenwerke von Mozart, Beethoven, Rossini, Gounod, Verdi, Strauss, in besonderem Maße allerdings von Richard Wagner. Der Bass tritt bei renommierten Festspielen (z. B. in Bayreuth. Ludwigsburg, Salzburg) auf und feiert auch als Konzertsänger international große Erfolge. Hinzu kommen regelmäßig Liederabende mit seinem ständigen Klavierbegleiter Helmut Oertel. Bei den Berliner Philharmonikern gastierte Kwangchoul Youn erstmals im Mai 2002 unter der Leitung von Daniel Barenboim mit der Bass-Partie in Mozarts Requiem; zuletzt wirkte er in Berliner Konzerten des Orchesters Mitte März 2007 in drei Aufführungen von Beethovens Missa solemnis mit, die Bernard Haitink dirigierte. Seit 2009 unterrichtet Kwangchoul Youn als Professor am College of Music der Seoul National University.

Deutsche GrammophonDaniel Barenboim tritt in der Digital Concert Hall mit freundlicher Genehmigung der Deutschen Grammophon Gesellschaft auf.

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Sehen Sie ein Konzert mit Mahlers Symphonie Nr. 1 und Beethovens Symphonie Nr. 4, dirigiert von Sir Simon Rattle.

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