Sa, 06. März 2010

Berliner Philharmoniker
Neeme Järvi

  • Johannes Brahms
    Akademische Festouvertüre c-Moll op. 80 (11:44)

  • Johannes Brahms
    Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81 (15:18)

  • Carl Maria von Weber
    Overtüre zur Oper Oberon (12:03)

  • Edvard Grieg
    Peer Gynt-Suiten Nr. 1 & 2 (41:46)

  • kostenlos

    Neeme Järvi im Gespräch (12:37)

    Neeme Järvi

Kaum ein Dirigent ist im Tonträgerkatalog derart präsent wie Neeme Järvi. Über 400 Aufnahmen hat er über die Jahrzehnte veröffentlicht, vor allem mit Raritäten aus dem skandinavischen Raum. Auch bei Järvis aktuellem Gastspiel bei den Berliner Philharmonikern ist nordische Musik zu hören – die in diesem Fall allerdings zum Populärsten des symphonischen Repertoires zählt.

Die Liebe zur Musik Nordeuropas begleitet Neeme Järvi Zeit seines Lebens. So stand auch bei seinem Debüt bei den Berliner Philharmonikern im Jahr 1990 Arvo Pärts Dritte Symphonie auf dem Programm, gefolgt von Gastspielen mit Werken Wilhelm Stenhammars und Carl Nielsens. Dabei steht für Järvi keineswegs der exotische Reiz dieser Musik im Vordergrund. Im Gegenteil: Er will zeigen, dass sie »Teil Europas und der Weltkultur« ist.

Für diesen Beweis eignet sich kein Werk besser als Edvard Griegs berühmte Peer Gynt-Suiten, die im Zentrum dieses Konzertabends stehen. Die von Grieg aufgegriffene norwegische Volksmusik verbreitet ein unverkennbar skandinavisches Aroma. In Stil und Formgebung hingegen blieb der Komponist nach eigenen Worten »ein deutscher Romantiker der Schumannschen Schule«. Bei diesem Konzert wird Griegs Nähe zur deutschen Musik durch Ouvertüren von Brahms und Weber sinnlich erlebbar.

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Sehen Sie ein Konzert mit Mahlers Symphonie Nr. 1 und Beethovens Symphonie Nr. 4, dirigiert von Sir Simon Rattle.

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