Mozarts »Zauberflöte« aus Baden-Baden

  • Wolfgang Amadeus Mozart
    Die Zauberflöte KV 620 (02:39:52)

    Dimitry Ivashchenko Bassbariton (Sarastro), Pavol Breslik Tenor (Tamino), Ana Durlovski Sopran (Königin der Nacht), Kate Royal Sopran (Pamina), Michael Nagy Bariton (Papageno), Regula Mühlemann Sopran (Papagena), James Elliott Tenor (Monostatos), Annick Massis Sopran (Erste Dame), Magdalena Kožená Mezzosopran (Zweite Dame), Nathalie Stutzmann Alt (Dritte Dame), Benjamin Hulett Tenor (Erster Geharnischter), David Jerusalem Bassbariton (Zweiter Geharnischter), Andreas Schager Tenor (Erster Priester), Jonathan Lemalu Bass (Zweiter Priester), José van Dam Bariton (Sprecher), Rundfunkchor Berlin, Simon Halsey Einstudierung, Robert Carsen Regie, Michael Levine Bühnenbild, Petra Reinhardt Kostüme, Peter van Praet und Robert Carsen Lichtdesign

  • kostenlos

    Einführung von Sir Simon Rattle (00:17:14)

  • kostenlos

    Robert Carsen über die Inszenierung der Zauberflöte (00:11:06)

  • kostenlos

    Hinter den Kulissen (00:14:53)

Herausragende Sänger, Star-Regisseur Robert Carsen, dazu die Berliner Philharmoniker unter Leitung von Chefdirigent Sir Simon Rattle: Es war eine in jeder Hinsicht denkwürdige Aufführung von Mozarts Zauberflöte, mit der das Orchester im März 2013 seine ersten Osterfestspiele in Baden-Baden eröffnete.

Der Kanadier Robert Carmen hat an fast allen großen Opernhäusern Regie geführt. An der Zauberflöte fasziniert ihn die Vielschichtigkeit: »Sie ist komplett um Gegensätze konstruiert: Tag und Nacht, Hass und Liebe, Mann und Frau, der Held Tamino und der einfache Papageno.« Auch musikalisch ist die Zauberflöte von unendlicher Vielfalt - wobei dieser Reichtum angesichts der immensen Popularität der Oper gern übersehen wird. Sir Simon Rattle sagt dazu: »Wir dürfen nicht vergessen was für ein energiegelades Meisterwerk dies ist und wie sehr es sich von allem unterscheidet, was vorher geschrieben wurde - auch von Mozart.«

Von einer »erstklassigen Besetzung« sprach die Financial Times: »Pavol Breslik bietet, alles, was man sich von einem Tamino nur wünschen kann, Michael Nagys Papageno hat Charisma und Flexibilität, während Kate Royals Pamina gleichermaßen durch subtile Komplexität und Anmut besticht.« Zu all dem kommt der Reiz einer besonderen Premiere: Denn nie zuvor hatte das Orchester die Oper vollständig und live interpretiert. Einzig drei Studioaufnahmen - unter Sir Thomas Beecham in den 30er Jahren, Karl Böhm in den 60ern und Herbert von Karajan in den 80ern - lassen sich nachweisen. Diese große Tradition wird mit dieser Aufzeichnung fortgeschrieben.

Testen Sie die Digital Concert Hall

Testen Sie die Digital Concert Hall

Sehen Sie ein Konzert mit Mahlers Symphonie Nr. 1 und Beethovens Symphonie Nr. 4, dirigiert von Sir Simon Rattle.

Kostenloses Konzert ansehen