»Merry ChRHYTHMas!«

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    Weihnachtskonzert des Education-Programms der Berliner Philharmoniker (01:03:08)

    Sarah Willis

Alle Jahre wieder bringt die Hornistin Sarah Willis die Kinderaugen in der Philharmonie zum Leuchten, wenn sie mit ihren Kollegen die ganze Familie auf die Weihnachtszeit einstimmt: In diesem Jahr gemeinsam mit den Schlagzeugern der Berliner Philharmoniker. Die Perkussionisten zeigen, wie variabel und virtuos man auf allen möglichen Schlaginstrumenten spielen kann und laden dabei groß und klein zum Mitklatschen und Mitsingen ein.

Mit ihrem Education-Programm möchten die Berliner Philharmoniker ihre Arbeit und ihre Musik einem möglichst breiten Publikum zugänglich machen. Ermöglicht wird diese Initiative von der Deutschen Bank.

Merry ChRYTHMas!!

Ein Weihnachts-Familienkonzert mit den philharmonischen Schlagzeugern

Regentropfen klopfen auf das Autodach, die Scheibenwischer quietschen über die Windschutzscheibe, die Straßenbahn rattert auf den Gleisen, der Kessel einer alten Dampflok stampft erst ganz langsam, dann immer schneller, ein Ball hüpft durch die Sporthalle, Töpfe klappern in der Küche, im Garten hackt jemand Holz, irgendwo tickt eine Uhr oder jemand klopft den Takt zur Musik im Radio. Unser Leben ist voller Rhythmen, auch wenn wir sie im Alltag nicht immer ganz bewusst wahrnehmen. Alles ist Rhythmus. Man kann ihn sehen: den Rhythmus der Jahreszeiten, den Rhythmus von Tag und Nacht. Und man kann ihn hören und fühlen: beim Arbeiten, beim Spielen, im Gehen, beim Musizieren, beim Tanzen und beim Singen. Überall auf der Welt, in allen Kulturen, bei Groß und Klein, bei Alt und Jung begegnen uns die verschiedensten Rhythmen – leidenschaftlich, voller Kraft und Ausdauer, voller Freude.

Simon Rössler von den Berliner Philharmonikern hört immer ganz besonders genau hin: »Wenn ich durch die Straßen gehe, dann höre ich die Geräusche in bestimmten zeitlichen Abständen zueinander, und in meinem Kopf entsteht sofort ein rhythmisches Muster. Manchmal denke ich mir sogar noch einen weiteren Rhythmus dazu. Meistens fällt mir das selbst gar nicht mehr auf, aber meine Freundin sagt, dass ich sogar die Sahne im Rhythmus schlage. Und beim Zähneputzen setze ich oft rhythmische Akzente, die ich auch wiederhole und so tue, als ob sie in einem Viervierteltakt stehen.« Simon hat nämlich einen ganz besonderen Beruf, bei dem der Rhythmus im Mittelpunkt steht. Er ist Schlagzeuger und er spielt nicht nur in einem der weltbesten Orchester, er hat auch noch das nicht zu unterschätzende Glück, unzählige Instrumente zur Verfügung zu haben, zu denen sogar immer wieder neue hinzukommen. »Da wir bei den Berliner Philharmonikern häufig ganz neu komponierte Werke aufführen, spielen wir immer wieder auf interessanten neuen Instrumenten. Das ist für uns Spieler sehr schön, denn wir müssen oft zuerst einmal herausfinden, welchen Klang sich der Komponist eigentlich genau vorstellt. Dann überlegen wir uns, wie wir diesen Klang erzeugen können. Das ist richtig spannend. Neulich zum Beispiel stand in den Noten, dass wir mit einem Plastikbecher auf einem Tamtam einen bestimmten Klang erzeugen sollten. Aber dann haben wir festgestellt, dass sich für diesen Klang eine Seifenschachtel viel besser eignet und sie auch stabiler ist. Wir haben ausprobiert und ausprobiert, bis wir endlich genau die Klangfarbe gefunden haben, die gewünscht wurde.«

Um ein wenig Ordnung in diese fast unzähligen Schlaginstrumente zu bringen, hat man sie in zwei große Gruppen aufgeteilt: Man unterscheidet Idiofone (das kommt aus dem Griechischen und heißt etwa »Eigen- oder Selbstklinger«) und Membranofone (das ist ein griechisch-lateinisches Wort für »Fellklinger«).

Xylofon, Marimbafon, Triangel, Becken & Co

Idiofone, oder eben Selbstklinger, werden Musikinstrumente genannt, die als Ganzes schwingen und so der Klang erzeugt wird. Sie bestehen meist aus Holz, Metall oder auch Stein. Dazu gehören zum Beispiel das Xylofon mit seinen verschieden langen Holzstäben, das Marimbafon ebenfalls mit Holzstäben und das Vibrafon mit seinen Leichtmetallstäben oder auch das Glockenspiel. Beim Marimba- und Vibrafon befinden sich unter den Klangstäben zusätzlich noch lange Resonanzröhren. Mit diesen Instrumenten, deren Platten ähnlich wie beim Klavier angeordnet sind, kann man richtige Melodien und Harmonien spielen. Weiterhin gibt es noch die Selbstklinger, mit denen man nur unbestimmte Tonhöhen erzeugen kann, wie die Triangel mit ihrem durchdringenden, hellen Klang, das tellerförmige Becken aus Metall, das ganz schön kracht, oder das Tamtam, ein großer lauter Gong, der einen Durchmesser von bis zu 150 cm haben kann. Für all diese Instrumente braucht man Schlägel, mit denen sie zum Klingen gebracht werden. Die dritte Gruppe dieser Schlaginstrumente sind diejenigen, die man gegeneinander schlägt: Klangstäbe oder auch Claves, die aus Rosenholz oder einem anderen Hartholz gefertigt sind und ein helles, durchdringendes Geräusch erzeugen, Zimbeln (kleine Handbecken aus Metall) oder auch Kastagnetten. Sie heißen so, weil sie fast so klingen wie die Knackgeräusche von Kastanien, die im Feuer geröstet werden.

Lärmfässer und tönende Tonnen

Die Membranofone (Fellklinger) bilden die zweite, große Schlaginstrumentengruppe. Wie der Name schon sagt, wird der Klang erzeugt, indem eine Haut aus Fell oder heutzutage auch aus Kunststoff auf unterschiedliche Weise zum Schwingen gebracht wird. Damit überhaupt ein Klang entstehen kann, ist dieses Natur- oder Kunststoff-Fell über einen Resonanzkörper (zum Beispiel einer Art Kessel, Fass oder Tonne) gespannt. Was kann das wohl für ein Ding sein? Ja, richtig – eine Trommel. Und auch da gibt es unglaublich viele verschiedene Arten aus aller Herren Länder.

Zuerst wären da die Zylindertrommeln: zu ihnen zählt die Kleine Trommel, die vermutlich von den Kreuzritten aus dem Nahen Osten mitgebracht wurde. Sie hat zwei Felle, das obere wird mit den Trommelstöcken geschlagen, an dem unteren sind Schnarrsaiten angebracht, die beim Anschlagen der Trommel mitschwingen. Dadurch entsteht das unverkennbare Schnarren, das der Kleinen Trommel ihren englischen Namen »snaredrum« (Schnarrtrommel) gegeben hat. Diese Schnarrsaiten können aber auch weggelassen oder mittels eines Hebelmechanismus ausgeschaltet werden. Die Große Trommel wurde schon Anfang des 18. Jahrhunderts im Orchester eingesetzt und diente Komponisten dazu, eine orientalische Atmosphäre zu erzeugen. Dabei wurde das rechte Fell mit einem Holzschlägel, auch »Holzkrücke« genannt, bearbeitet, während man das linke Fell mit einer Rute aus Reisig schlug. Vielleicht habt ihr aber auch schon einmal eine Große Trommel bei einem Spielmannszug gesehen. Da muss dann ein großer starker Mann die Trommel auf dem Bauch vor sich hertragen. Mit einem großen Schlägel spielt er die ganz tiefen Töne. Das ist sehr anstrengend. Die Bassdrum beim Schlagzeug-Set geht auch auf die Große Trommel zurück.

Ebenfalls zu dieser Instrumentengruppe gehören die Bongos aus Afrika und Kuba. Diese beiden ziemlich kleinen Trommeln, mit je einem höheren und einem tieferen Ton, sind fest miteinander verbunden und haben den höchsten Klang unter den Fell-Instrumenten. Sie werden wie auch die viel größeren Congas aus Lateinamerika mit den Händen geschlagen und haben nur ein Fell. (So kann man von unten in die Trommel hineinschauen.) Die Conga ist eine Standtrommel mit einem Holzkörper von rund 80 Zentimeter Höhe. Tomtoms wiederum stammen aus der lateinamerikanischen Tanzmusik und sind paarweise auf einem Ständer angebracht. Sie können einfellig oder zweifellig sein; ihr dunkler Klang erinnert zuweilen an den einer Pauke.

Womit wir bei jenem großen, erhabenen Schlaginstrument wären, das eine Sonderstellung unter den Fellklingern einnimmt. Dass die Pauke etwas ganz Besonderes ist, hat eine lange Vorgeschichte. Vor Hunderten von Jahren waren die Pauker, auch Paukisten genannt, neben den Trompetern in den Hofkapellen unmittelbar dem Fürsten unterstellt, und genossen so manche Vorzüge. Dementsprechend waren sie sehr hoch angesehen. Das war aber nicht immer so, denn noch 1511 konnte man über die Pauke auch ganz andere Urteile lesen: »Diese Lärmfässer stören die ehrbaren Leute stark. Sicher hat sie der Teufel erfunden, denn die überdecken und erdrücken jede Melodie.« Die Zeiten ändern sich, und seit langem schon kann man sich eine Symphonie ohne Pauken eigentlich nicht mehr vorstellen. Und nachdem um 1881 auch noch Pedale an die Pauke angebracht wurden, damit während eines Stückes die Tonhöhe verändert werden kann, ist dieses Instrument ein Star unter den Schlaginstrumenten. Sie ist nicht nur besonders wohlklingend und laut, nein: sie kann auch schnell, leise und sehr melodiös sein. Außerdem hat sie in der Regel nicht nur den besten Platz unter den Orchestermusikern (ganz hinten in der Mitte), sondern sie braucht auch einen besonders mutigen und entspannten Musiker mit einem fantastischen Gehör, der sie spielt. So einen wie Rainer Seegers, der Solo-Pauker bei den Berliner Philharmonikern ist.

Interview

Rainer Seegers – ein echter Pauker, aber ohne Schule

Muss man als Pauker eine coole Socke sein?
Rainer Seegers: Es wäre schlecht, wenn ich zu aufgeregt wäre. Ich bin eher immer ein kleines bisschen nervös. Denn das Material, die Pauke, ist manchmal sehr unberechenbar. Wenn ich zum Beispiel auf dem Klavier ein »b« anschlage, dann hört man auch ein »b«. Bei der Pauke hingegen bleibt es immer spannend, ob tatsächlich der gewünschte Ton zu hören ist. Auf der einen Seite macht das sehr viel Spaß, auf der anderen Seite ist es relativ risikoreich.

Worin besteht das Risiko?
Rainer Seegers: Die Schwierigkeit beim Spielen der Pauke besteht darin, dass die Pauke mit Kalbsfell bezogen ist und diese Felle sehr, sehr empfindlich sind. Das heißt, wenn irgendwo eine Tür auf und zu geht, dann entsteht durch den Luftzug sofort ein Viertelton-Unterschied. Der Ton einer Pauke verändert sich im Laufe eines Konzerts über eine Oktave und geht dann wieder zurück. Das bedeutet, dass schon nach zehn Sekunden eine völlig andere Stimmung da sein kann, die man immer wieder und wieder ausgleichen muss. Es ist nicht nur das Vorbereiten auf den Schlag, der in einem ganz bestimmten Moment auf das Fell treffen soll, sondern genau in diesem Moment muss auch eine gewisse Tonhöhe hörbar sein, die stimmt. Das ist im Übrigen das Schwerste auf diesem Instrument – und es gibt nicht so viele Pauker, denen es immer gelingt.

Gehen solche Felle leicht kaputt?
Rainer Seegers: Wir verbrauchen in einer Spielzeit zwischen 20 und 30 Stück. Auch verändert sich die Struktur der Felle im Laufe der Zeit. Das kann man sogar von den Publikumsplätzen aus sehen. Da, wo weiße Flecken sind, wird die Struktur zwar nicht dünner, aber brüchiger, und irgendwann sind sie dann abgespielt. Ich habe ungefähr ein Dutzend Felle in meinem Leben durchgehauen – eins auch schon einmal während eines Konzerts. Das gibt dann ein wenig Herzklopfen. Und man muss sich ganz schnell überlegen, wie man das Konzert mit einem Instrument weniger zu Ende spielt. Zur Sicherheit – das muss ich sagen – steht immer eine dritte Pauke als Ersatz da.

Wie fühlt sich ein Fell an?
Rainer Seegers: Diese Felle sind extrem glatt. Sie sind zwischen 1,5 und 2 Millimeter dick, und zwar überall, an jeder Stelle gleich. Wenn die Felle nass sind, fühlen sie sich an wie ein Fensterleder, und wenn sie zu trocken sind, wie Papier. Manchmal kann man bei dem einzelnen Fell auch noch die Adern sehen, oder auch Blutergüsse und Poren der Tiere.

Woher kommen die Felle?
Rainer Seegers: Der Rücken des Fells geht immer direkt durch die Pauke; das kann man manchmal sogar sehen. Das heißt, es müssen schon relativ große Tiere gewesen sein, von denen die Felle stammen. Und sie dürfen weder im Stall noch auf einer umzäunten Weide gelebt haben, denn dort besteht Verletzungsgefahr. Denn jede Verletzung, die sich die Tiere an einem Zaundraht oder beim Kämpfen holen, macht ihr Fell wertlos – einfach deswegen, weil an dieser verletzten, wenn auch wieder verheilten Stelle die Gefahr besteht, dass es unter Spannung reißt. Das heißt, dass das die Felle für die Pauken von Tieren stammen, die in der Wildnis leben.

Und wer findet dann diese besonderen Felle für die Pauke?
Rainer Seegers: Es gibt nur einen Mann, der diese sehr guten Felle herstellt, und der lebt in Irland. Woher er die Felle hat, ist sein großes Geheimnis, nur sein Geselle kennt es. Dieser irische Gerber muss auch eine ganz besondere Maschine zum Gerben benutzen, durch die die Felle gezogen werden, denn manchmal erkennt man noch Schleifspuren. Aber auch diese Maschine hat einzig sein Geselle gesehen.

Muss man die Felle auch pflegen?
Rainer Seegers: Man muss aufpassen, dass sie nicht von alleine reißen. Man darf sie nicht vor die Heizung stellen oder gar in den Regen, denn dann leiern sie ziemlich schnell aus und gehen kaputt. Diese Felle werden auch gerne gefressen. Das ist wie ein Leckerbissen, an dem der Hund gerne herumknabbert oder eine Maus sich durchfrisst. Doch wenn man das alles beachtet, dann passiert den Fellen nichts, denn eigentlich sind sie robust und halten eine Spannung von einer knappen Tonne aus. Man könnte auf ihnen sogar herumspringen, am besten barfuß, damit nichts Spitzes das Fell kaputt macht.

Kommt das Wort Pauke tatsächlich von dem Pauken in der Schule?
Raines Seegers: Ja, das Verb pauken kommt vom Pauken, dem Lernen, von einbimsen, Schlag für Schlag.

Christine Mellich

Volker Eisenach, Choreograf:

Ich bin Tänzer geworden, weil mir Tanzen so viel Spaß gemacht hat, dass ich aus meinem Hobby meinen Beruf machen wollte.

Das Schwierigste am Tanzen ist für mich, die Zuschauer nicht merken zu lassen, wie viel Arbeit, Kraft und Anstrengung dahinter steckt.

Das letzte Mal aus der Reihe getanzt bin ich bestimmt grad vor wenigen Minuten beim Aufwärmen. (Aber verratet es nicht weiter!)

Außer tanzen kann ich auch Bücher und Theaterstücke schreiben. Und außerdem ganz viel Schokolade essen (viel mehr als Sarah!)

Monika Magdalena Lis, Choreografie-Assistentin:

Ich bin Tänzerin geworden, weil Tanz für mich die schönste Art ist, etwas zu erzählen – ganz egal, ob von Freude oder Leid und all dem, was dazwischen liegt.

Am liebsten tanze ich zu allem, was zu meiner jeweiligen Stimmung passt. Ich liebe fast jede Art von Musik. Außer Rockmusik, die mag ich nicht so gern.

Das letzte Mal aus der Reihe getanzt bin ich, als ... – ich denke, irgendwie tanze ich jeden Tag ein wenig aus der Reihe.

Außer tanzen kann ich auch singen und schauspielern.

Sarah Willis, Moderation und Horn

Ich bin Hornistin geworden, weil alle gemeint haben, Horn spielen wäre nur etwas für Jungs!

Das schönste Schlaginstrument ist für mich die Conga.

Der coolste Rhythmus ist für mich der Salsa Rhythmus.

Ich mag Familienkonzerte, weil ich so gerne Musik für Kinder und mit Kindern mache!

Außer Horn spielen kann ich auch tanzen und die leckersten Brownies backen.

Das letzte Mal so richtig danebengetrötet habe ich erst vor ein paar Tagen: Manchmal sind die Töne, die ich reinblase nicht die, die rauskommen. Keine Ahnung, was dazwischen passiert ...!

Jan Schlichte

Mein Lieblingsinstrument ist die Sirene. Weil ich als Kind auch gern Feuerwehrmann geworden wäre.

Am schwierigsten finde ich Pausen zählen. Wenn es mehr als 20 Takte sind, kann man ganz schön leicht den Faden verlieren.

Das letzte Mal so richtig danebengehauen habe ich erst gestern, als ich einen Nagel in die Wand schlagen wollte.

Außer Schlagzeug spielen kann ich auch schwimmen, Fahrrad fahren und kochen.

Raphael Haeger

Ich bin Schlagzeuger geworden, weil ich als ganz kleines Kind einen Schlagzeuger spielen gesehen habe und mich das unheimlich beeindruckt hat. Jetzt kann ich das auch!

Mein Lieblingsinstrument ist das Symphonieorchester.

Am schwierigsten zu spielen finde ich: die Kleine Trommel.

Das letzte Mal so richtig danebengehauen habe ich bei den Proben für dieses Konzert. Wer weiß, ob ich heute wieder danebenhaue?!

Außer Schlagzeug spielen kann ich auch Klavierspielen und Autofahren.

Simon Rössler

Ich bin Schlagzeuger geworden, weil Ringo Starr von den Beatles und Antonín Dvořák mit seiner Neunten Symphonie mich dazu bewegt haben.

Mein Lieblingsinstrument ist der javanesische Buckelgong.

Am schwierigsten finde ich, nicht daneben zu hauen.

Das letzte Mal so richtig danebengehauen habe ich gestern beim Fußball.

Außer Schlagzeug spielen kann ich auch Pausen zählen und die Primzahlreihe.

Franz Schindlbeck

Ich bin Schlagzeuger geworden, weil mich das Instrument im Alter von fünf Jahren ausgesucht hat.

Mein Lieblingsinstrument ist die E-Gitarre.

Am schwierigsten finde ich, im Orchester zu sitzen und nicht mitzuspielen, weil in meinen Noten Pausen stehen.

Das letzte Mal so richtig danebengehauen habe ich heute beim Gitarre üben.

Außer Schlagzeug spielen kann ich auch auf meine beiden Jungs aufpassen, glaube ich … oder?

Rainer Seegers

Ich bin Pauker geworden, obwohl ich eigentlich erst Tonmeister werden wollte. Ich habe dann Lehramt studiert, dabei stellte sich aber heraus, dass ich doch viel lieber Pauke im Orchester spielen wollte.

Mein Lieblingsinstrument ist die philharmonische Pauke, die klingt besonders schön, weil sie aus einem ganz besonderen Metall ist.

Am schwierigsten finde ich das Einstimmen der Pauke und mit anderen zusammen zu spielen.

Das letzte Mal so richtig danebengehauen habe ich vor 20 Jahren in der Fünften Symphonie von Beethoven unter Claudio Abbados Leitung! Und in der Vierten Symphonie von Bruckner vor ganz langer Zeit: Nach dem Trommelwirbel flog plötzlich der Kopf des Schlägels senkrecht in die Luft, das Publikum begann zu raunen, aber ich schaffte es, den Kopf wieder aufzufangen und weiterzuspielen.

Außer Schlagzeug spielen kann ich auch Schmetterlinge sammeln und Klavier spielen

Wieland Welzel

Ich bin Pauker geworden, weil ich es schon ganz lange wollte und dann auch noch das Glück gehabt habe, dieses Instrument in diesem tollen Orchester zu spielen!

Mein Lieblingsinstrument ist das Vibrafon. Es hat so eine schöne Klangfarbe und man kann gut Jazz damit spielen.

Außer Schlagzeug spielen kann ich auch Saxofon und Klavier spielen, kochen und viele Abenteuer mit meiner Familie erleben.