Kostenloses Konzert mit dem Waseda Symphony Orchestra Tokyo

So, 08. März 2015

Waseda Symphony Orchestra Tokyo
Masahiko Tanaka

  • kostenlos

    Ferdinand David
    Concertino für Posaune und Orchester op. 4 (00:06:08)

  • kostenlos

    Richard Strauss
    Also sprach Zarathustra op. 30 (00:35:11)

  • kostenlos

    Richard Strauss
    Don Juan op. 20 (00:19:37)

  • kostenlos

    Richard Strauss
    Salomes Tanz aus der Oper Salome op. 54 (00:11:25)

  • kostenlos

    Maki Ishii
    Mono-Prism für japanische Trommeln und Orchester op. 29 (00:43:43)

 

Das Waseda Symphony Orchestra zählt zu den besten Studentenorchestern der Welt. Sein Markenzeichen: eine stupende rhythmische Prägnanz, ein Faible für schwierige Werke und die Taiko-Trommler, die jedes Konzert mit einem virtuosen Trommelstück beschließen. Seine Mitglieder zeichnen sich durch hohes instrumentales Können, große Musikalität und eine bedingungslose Liebe zur Musik aus. Nur eines sind sie nicht: angehende Berufsmusiker. Vielmehr studieren sie an der renommierten japanischen Waseda- Universität Fächer wie Jura, Wirtschaftswissenschaften, Politik, Literatur- oder Sozialwissenschaften. Die Voraussetzungen, um in das Orchester aufgenommen zu werden, sind jedoch höchst professionell: Jedes Mitglied muss sich durch ein Probespiel qualifizieren und bereit sein, viel Zeit in die intensive Probenarbeit zu investieren.

Für das hohe künstlerische Niveau des Klangkörpers sorgt sein langjähriger Dirigent Masahiko Tanaka. Seit Mitte der 1970er-Jahre besteht eine Freundschaft zwischen dem Jugendorchester und den Berliner Philharmonikern, die über den ehemaligen philharmonischen Cellisten Rudolf Weinsheimer bis heute intensiv gepflegt wird. So ist es nur selbstverständlich, dass das Waseda Symphony Orchestra auf seinen Europatourneen auch immer Station in der Berliner Philharmonie macht. Das letzte Mal war es hier im März 2012 zu erleben. In dieser Saison kommt es mit Salomes Tanz aus der Oper Salome sowie den Tondichtungen Also sprach Zarathustra und Don Juan von Richard Strauss. Den Schluss- und Höhepunkt des Konzerts bildet Maki Ishiis Mono-Prism für japanische Trommeln und Orchester.