Interviews
26. Sep 2014

Winrich Hopp im Gespräch mit Benedikt von Bernstorff (16 Min.)

Seit 2006 ist der Musikwissenschaftler Winrich Hopp künstlerischer Leiter des Berliner Musikfests, seine Programme faszinieren Publikum wie Presse, weil in ihnen das klassisch-romantische Kernrepertoire der Symphonieorchester durch die Gegenüberstellung von zeitgenössischen Werken immer wieder neu beleuchtet wird. Hier erläutert Hopp im Gespräch mit dem Musikjournalisten Benedikt von Bernstorff die Leitgedanken des Jahrgangs 2014 und die Besonderheit der engen Zusammenarbeit zwischen dem Musikfest und der Stiftung Berliner Philharmoniker. Im Mittelpunkt stand dabei neben Kompositionen von Schumann, Brahms, Rihm und Widmann das Horn, das als romantischstes aller Instrumente gilt und im 19. Jahrhundert eine bedeutende technische Entwicklung erlebte. Hopp erläutert hier außerdem, warum Berlioz’ Instrumentationslehre für seine Programme eine zentrale Rolle spielt und wie es ihm gelingt, seine Schwerpunktsetzungen so flexibel zu handhaben, dass die Gastspiele internationaler Orchester in einem schlüssigen dramaturgischen Rahmen stattfinden können. Das Interview fand anlässlich des Auftakts zum Schumann/Brahms-Zyklus statt, in dem Sir Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker die jeweils vier Symphonien der beiden Komponisten einander gegenüberstellten.

Das Konzert