Weihnachten mit den Berliner Philharmonikern

Weihnachten mit den Berliner Philharmonikern
  • Johann Sebastian Bach
    Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048 (10 Min.)

    Berliner Philharmoniker

  • Arcangelo Corelli
    Concerto grosso g-Moll op. 6 Nr. 8 »Weihnachtskonzert« (Fassung für Streicher, zwei Blockflöten und Basso continuo von 1725) (15 Min.)

    Berliner Barock Solisten

    Bernhard Forck

    Saskia Fikentscher Blockflöte, Susann Seegers Blockflöte

  • Peter Tschaikowsky
    Symphonie Nr. 1 g-Moll op. 13 »Winterträume« (50 Min.)

    Berliner Philharmoniker

    Juraj Valcuha

  • Johann Sebastian Bach
    Choral-Variationen über »Vom Himmel hoch da komm‘ ich her« (Bearbeitung für Chor und Orchester von Igor Strawinsky) (13 Min.)

    Berliner Philharmoniker

    Vladimir Jurowski

    Rundfunkchor Berlin, Simon Halsey Einstudierung

  • Antonio Vivaldi
    Gloria D-Dur RV 589 (39 Min.)

    Berliner Philharmoniker

    Andrea Marcon

    Lisa Larsson Sopran, Marina Prudenskaja Mezzosopran, RIAS Kammerchor Berlin, Denis Comtet Einstudierung

  • kostenlos

    Peter Tschaikowsky
    Der Nussknacker: Auszüge (Bearbeitung von Andreas N. Tarkmann) (54 Min.)

    Bläser der Berliner Philharmoniker

    Schüler der Hannah-Höch-Grundschule Reinickendorf, Rudolf Watzel Kontrabass, Henning Trog Fagott, Volker Eisenach Choreographie, Sarah Willis Moderation

  • Wolfgang Amadeus Mozart
    Exsultate, jubilate KV 165 (14 Min.)

    Berliner Philharmoniker

    Bernard Haitink

    Christine Schäfer Sopran

  • Johann Sebastian Bach
    Magnificat D-Dur BWV 243 (34 Min.)

    Berliner Philharmoniker

    Ton Koopman

    Klara Ek Sopran, Rachel Frenkel Mezzosopran, Ingeborg Danz Alt, Werner Güra Tenor, Klaus Mertens Bass, RIAS Kammerchor Berlin, Hans-Christoph Rademann Einstudierung

Viele Menschen verbinden Weihnachten mit ganz bestimmter Musik. Unsere Playlist zeigt, dass es auch jenseits des berühmten Weihnachts-Oratoriums von Bach stimmungsvolle Kompositionen gibt, die den Weihnachtsfeiertagen Glanz verleihen. Barockmusik ist häufig von einem festlichen Ausdruck geprägt: Zum einen, weil sie sich vom beschwerlichen Alltag des Zeitalters abhebt und zum anderen, weil sie, wie Bachs Kantaten, oft für den Kalender der Kirche geschrieben wurde. Arcangelo Corelli übte mit seinen Concerti grossi großen Einfluss auf die Musikgeschichte aus. Eines von ihnen, das Weihnachtskonzert in g-Moll, schrieb er »per la notte di natale« (»für die Weihnachtsnacht«). Bachs Magnificat wurde zwar nicht ausdrücklich für diesen Anlass komponiert – es hat sich aber doch einen Ehrenplatz unter den Musiken zum Fest erobert. Bei den Philharmonikern lag eine Aufführung im Jahr 2010 in den Händen von Ton Koopman, einem der zugleich gelehrtesten und originellsten Vertreter der historischen Aufführungspraxis.

Peter Tschaikowsky gab seiner Ersten, zu unrecht wenig bekannten Symphonie den Beinamen »Winterträume«, die ersten beiden Sätze tragen die programmatischen Titel »Träumerei von einer winterlichen Fahrt« und »Rauhes Land, Nebelland«. Mit der an einprägsamen Melodien und volksmusikalischen Wendungen reichen Symphonie bahnte sich Tschaikowsky einen eigenen Weg zur Gattung. Von einem Wintertraum, genauer gesagt »Weihnachtstraum« handelt auch das Ballett Der Nussknacker. Im Schlaf erscheinen dem Mädchen Greta die Spielfiguren des Weihnachtszimmers als lebendige Gestalten. Dem Nussknacker, der eigentlich ein verzauberter Prinz ist, hilft sie, den Mäusekönig in die Flucht zu schlagen. Eine so amüsante wie besinnliche Version des Werks markierte 2010 den Auftakt zu den von Sarah Willis moderierten Weihnachtskonzerten, die für Kinder wie Erwachsene längst zu den Feiertagen im philharmonischen Kalender gehören.