Simon Rattle dirigiert eine Mozart-Gala im Silvesterkonzert 2005

Sa, 31. Dezember 2005

Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle

  • Wolfgang Amadeus Mozart
    Ouvertüre zu Le nozze di Figaro KV 492 (00:05:26)

  • Wolfgang Amadeus Mozart
    Klavierkonzert Nr. 9 Es-Dur KV 271 »Jenamy« (00:33:44)

    Emanuel Ax Klavier

  • Wolfgang Amadeus Mozart
    Symphonie Nr. 38 D-Dur KV 504 »Prager« (00:33:35)

  • Wolfgang Amadeus Mozart
    Finale aus Le nozze di Figaro KV 492 (00:20:46)

    Gerald Finley Bariton (Graf Almaviva), Camilla Nylund Sopran (Gräfin Almaviva), John Relyea Bariton (Figaro), Christiane Oelze Sopran (Susanna), Magdalena Kožená Mezzosopran (Cherubino), Burkhard Ulrich Bass (Basilio), Konstantin Wolff Bass (Antonio)

  • Wolfgang Amadeus Mozart
    Ave verum corpus KV 618 (00:07:05)

Am 27. Januar 2006 jährte sich der Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart zum 250. Mal, und im Vorgriff auf dieses Jubeljahr hatte Sir Simon Rattle für sein Silvesterkonzert mit den Berliner Philharmonikern am 31. Dezember 2005 ein reines Mozart-Programm zusammengestellt. Unterstützt wurden er und sein Orchester dabei von international renommierten Gesangssolisten und dem amerikanischen Tastenstar Emanuel Ax.

 

Eingerahmt wurde das Programm von Ouvertüre und Finale aus Mozarts Meisteroper Le nozze di Figaro, der bei ihrem Uraufführung im Mai 1786 in Wien kein großer Erfolg beschieden war. Erst die Prager Erstaufführung im November brachte den Durchbruch, wie der Komponist voller Stolz nach Hause berichtete: »hier wird von nichts gesprochen als von – figaro; nichts gespielt, geblasen, gesungen und gepfiffen als – figaro. keine Oper besucht als – figaro und Ewig figaro

 

Auch die D-Dur-Symphonie KV 504, die Mozart bei seiner Reise an die Moldau im Gepäck hatte, wurde dort begeistert aufgenommen und trägt darum bis heute den Beinamen »Prager«. Deren erster Satz hatte es den Pressevertretern an diesem Silvesterabend in der Philharmonie besonders angetan: »Rattle wertet die Dimension des Ungestalten, Abgründigen zum Ursprung des Satzes auf. Das ist eine künstlerische Tat, die weit über das nur Interessante hinausgeht.« (Berliner Zeitung) Ohne Frage also ein würdiger Auftakt zu einem Jahr, in dem die ganze Musikwelt des Genies aus Salzburg gedachte.

 

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