Daniel Barenboim bei den Berliner Philharmonikern

Daniel Barenboim bei den Berliner Philharmonikern

Berliner Philharmoniker
Daniel Barenboim

  • N.N.

Er zählt zu den wichtigsten Kulturschaffenden unserer Zeit, reüssierte als Pianist und Dirigent und ist als Förderer des musikalischen Nachwuchses in der ganzen Welt tätig: Daniel Barenboim, der für sein musikalisches wie gesellschaftliches Engagement mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde – 1999 rief er gemeinsam mit dem palästinensischen Literaturwissenschaftler Edward Said das West-Eastern Divan Orchestra ins Leben, das jeden Sommer junge Musiker aus Israel, Palästina und den arabischen Ländern zusammenführt –, gab mit zehn Jahren sein Solistendebüt, bevor er als jüngstes Mitglied in die Dirigierklasse von Igor Markevitch aufgenommen wurde. Die Aura des Wunderkindes hat er nie ganz verloren – auch nicht, als er sich in den 1960er-Jahren zunehmend dem Dirigieren zuwandte.

Wie sollte man sich sonst erklären, dass das Chicago Symphony Orchestra, dessen Chefdirigent Barenboim von 1991 bis Juni 2006 war, ihn zum »Ehrendirigenten auf Lebenszeit« ernannte? Und die Berliner Staatskapelle ihren Generalmusikdirektor im Herbst 2000 zum »Chefdirigenten auf Lebenszeit« wählte? Mit den Berliner Philharmonikern verbindet Daniel Barenboim eine inzwischen ein halbes Jahrhundert währende künstlerische Partnerschaft: Seit seinem Solisten-Debüt im Juni 1964 (mit Béla Bartóks Erstem Klavierkonzert) und seinem Dirigenten-Einstand im Juni 1969 mit Werken von Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven und Robert Schumann, ist er regelmäßiger Gast des Orchesters. Was Daniel Barenboim in seinen philharmonischen Konzerten im Juni 2015 dirigieren wird – darauf darf man gespannt sein: Das Programm stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

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