Gabriela Ortiz

Komponistin

Gabriela Ortiz, eine der erfolgreichsten Stimmen zeitgenössischer Musik, stammt aus Mexiko – ihre Eltern waren Mitglieder der populären Musikgruppe Los Folkloristas. Als sie mit 13 Jahren zum ersten Mal Béla Bartók hörte, beschloss sie, Komponistin zu werden. Es folgte ein Studium in Paris, dann beim Stockhausen-Schüler Mario Lavista in Mexiko-Stadt und schließlich eine Promotion bei Simon Emmerson an der City University London.

Ortiz wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und unterrichtet heute selbst Komposition an der Universität von Mexiko. Ihre Musik besticht durch faszinierenden rhythmischen Drive und große Klangsensibilität. Durch Einflüsse süd- und zentralamerikanischer Folklore setzt sie sich für eine breitere Anerkennung der ästhetischen Vielfalt der Musik ihrer Heimat ein, zudem beleuchten ihre Werke gesellschaftliche Missstände. Für ihr Ballett Revolución diamantina, das Gustavo Dudamel mit den Berliner Philharmonikern 2026 konzertant aufführte, erhielt sie drei Grammy Awards.

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