Kirill Petrenko dirigiert Arnold Schönberg

Provokation! Anarchie! Skandal! Allzu häufig begegnet uns Arnold Schönberg in der Literatur als skrupelloser Neuerer, der die spätromantische Tonalität seinem System der »Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen« hingeopfert hat. Dass sich in seiner Musik in Wirklichkeit »Herz und Hirn« – wie er einen Essay betitelte – die Waage halten und auch die Zwölftontechnik im Dienst des Ausdrucks steht, zeigen die Berliner Philharmoniker und Chefdirigent Kirill Petrenko in dieser Edition, die in fünf zentralen Werken alle stilistischen Etappen Schönbergs beleuchtet.

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Recording Producer, Editing: Christoph Franke Recording Engineer: Marco Buttgereit, Sebastian Nattkemper, René Möller Immersive Mix: Sebastian Nattkemper Recorded: 2019–2024 · Philharmonie Berlin

Künstler*innen

Arnold SchönbergKomponist
Kirill PetrenkoChefdirigent seit 2019
Wolfgang KochBariton
Daniel BehleTenor
Wolfgang Ablinger-SperrhackeTenor
Nicola Beller CarboneSopran
Rundfunkchor Berlin
Patricia KopatchinskajaVioline