Kirill Petrenko dirigiert Arnold Schönberg
Provokation! Anarchie! Skandal! Allzu häufig begegnet uns Arnold Schönberg in der Literatur als skrupelloser Neuerer, der die spätromantische Tonalität seinem System der »Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen« hingeopfert hat. Dass sich in seiner Musik in Wirklichkeit »Herz und Hirn« – wie er einen Essay betitelte – die Waage halten und auch die Zwölftontechnik im Dienst des Ausdrucks steht, zeigen die Berliner Philharmoniker und Chefdirigent Kirill Petrenko in dieser Edition, die in fünf zentralen Werken alle stilistischen Etappen Schönbergs beleuchtet.
© 2025 Berlin Phil Media GmbH
Recording Producer, Editing: Christoph Franke
Recording Engineer: Marco Buttgereit, Sebastian Nattkemper, René Möller
Immersive Mix: Sebastian Nattkemper
Recorded: 2019–2024 · Philharmonie Berlin