Thomas Quasthoff

Bassbariton

Am Ende des 20. und im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts ist kein zweiter Sänger so oft mit den Berliner Philharmonikern und ihren Chefdirigenten aufgetreten wie Bass-Bariton Thomas Quasthoff. Unter der Leitung von Claudio Abbado sang er Orchesterlieder von Mahler und die Titelrolle in Robert Schumanns [Szenen aus Goethes Faust], die künstlerische Wahlverwandtschaft mit Sir Simon Rattle wurde in gemeinsamen Interpretationen von Werken Mozarts, Mahlers und Gershwins sowie in den Oratorien von Joseph Haydn und den Passionen Johann Sebastian Bachs unterstrichen. Quasthoff hat seine einzigartige Laufbahn einer schweren Contergan-Schädigung zum Trotz verwirklicht.

1988 gewann er den Internationalen Musikwettbewerb der ARD, 1994 gab er seine Stelle als Sprecher beim NDR auf, um sich ganz seiner künstlerischen Tätigkeit zu widmen. Sie führte ihn zu den wichtigsten Festivals, in alle großen Konzertsäle und zu Spitzenorchestern in aller Welt. Gefeierte Aufführungen und CD-Einspielungen des romantischen Kunstlieds bestritt er an der Seite von Pianisten wie Justus Zeyen, Charles Spencer und Daniel Barenboim. 2012 beendete der Künstler seine Karriere als Sänger, blieb dem Publikum aber als Jazz-Musiker, Rezitator, Kabarettist, Buchautor und Schauspieler erhalten. Seine früh aufgenommene Lehrtätigkeit setzt Thomas Quasthoff seit 2004 an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin fort.

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