Interviews
20. Mai 2017

Andrés Orozco-Estrada im Gespräch mit Philipp Bohnen (13 Min.)

Mit einem ungewöhnlichen Programm debütierte der kolumbianische Dirigent Andrés Orozco-Estrada im Mai 2017 bei den Berliner Philharmonikern: Neben der Fünften Symphonie Dmitri Schostakowitschs, mit der der russische Komponist sich nur scheinbar den Dogmen des »sozialistischen Realismus« unterwarf, erklangen mit Richard Strauss’ Tondichtung Macbeth und Sergej Rachmaninows im amerikanischen Exil entstandenen Viertem Klavierkonzert Werke, die eher selten zu hören sind und die zuvor vom Orchester viele Jahre nicht gespielt worden waren. Solist des Abends war der Pianist Leif Ove Andsnes. Über das Programm und seine Empfindungen bei seinem ersten Auftritt mit den Berliner Philharmonikern unterhält sich Orozco-Estrada in diesem Pausengespräch mit dem Geiger Philipp Bohnen, der seit 2007 Mitglied des Orchesters ist.

Das Konzert