Interviews
02. Okt 2019

Adam Fischer im Gespräch mit Christoph Hartmann (19 Min.)

Der ungarische Dirigent Adam Fischer sprang im Februar 2018 für einen erkrankten Kollegen ein und feierte mit Kompositionen der zweiten Wiener Schule sowie mit Antonín Dvořáks Neunter Symphonie mit dem Beinamen »Aus der Neuen Welt« sein erfolgreiches Debüt bei den Berliner Philharmonikern. Eineinhalb Jahr später kehrte er zum Orchester zurück; dieses Mal standen Werke von Haydn und Mozart auf dem Programm. Von beiden Komponisten hat Fischer – der aus einer Musiker- und Dirigenten-Familie stammt – sämtliche Symphonien aufgeführt und eingespielt. Im Gespräch mit dem philharmonischen Oboisten Christoph Hartmann erläutert der Dirigent, warum ihm die Werke der Wiener Klassik besonders am Herzen liegen und weshalb sie sowohl von modernen Orchestern wie von Ensembles mit historischen Instrumenten interpretiert werden sollten. Außerdem erzählt Fischer von seiner ersten prägenden Begegnung mit einer Symphonie Haydns im Alter von vier Jahren.

Das Konzert