Konzert

Mehr zum Konzert

In der Saison 2013/2014 war Murray Perahia Pianist in Residence bei den Berliner Philharmonikern. Diese Residency bildete einen Höhepunkt in der mehr als 35 Jahre währenden Zusammenarbeit zwischen Pianist und Orchester, die 1977 mit der Aufführung von Mozarts Klavierkonzert c-Moll unter der Leitung von Riccardo Muti begann. In der folgenden Saison gab es ein weiteres Highlight: Erstmals tritt Murray Perahia nicht »nur« als Solist, sondern auch als Dirigent vor die Berliner Philharmoniker.

Zu diesem Ereignis hat der Musiker wieder ein Werk von Wolfgang Amadeus Mozart auf das Programm gesetzt: das B-Dur-Konzert KV 595. Es ist das letzte Klavierkonzert, das der Komponist geschrieben hat. Mozart weist sich in ihm als ganz großer Meister des Genres aus. Er schlägt, auf äußere Effekte verzichtend, einen schlichten, heiteren und gleichzeitig innigen Ton an. Berühmt wurde das liedhafte Thema des Rondos, das Mozart nur wenig später als Melodie des Lieds Komm, lieber Mai, und mache verwendete.

Um eine interessante Begegnung dürfte es sich beim den Abend abschließenden Programmpunkt handeln: Franz Schubert schrieb sein Grand Duo für einen vierhändigen Vortrag am Klavier. Der große Geiger, Komponist und Brahms-Freund Joseph Joachim vermutete, es handle sich hier möglicherweise um eine »verkappte« Symphonie und erarbeitete eine Fassung für Orchester, die jedoch sehr selten zu hören ist. In diesen Konzerten bieten die Berliner Philharmoniker und Murray Perahia eine der wenigen Gelegenheiten dazu.

Hilfe Kontakt
So geht’s Newsletter Institutioneller Zugang Zugang Gutscheine
Impressum AGB Datenschutz