Interviews
13. Apr 2013

Paavo Järvi über die Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern (27 Min.)

Vielfältige Qualitäten offenbarte Paavo Järvi beim Konzert Mitte April 2013: In Beethovens Erster Symphonie gelang es ihm, ein Werk des symphonischen Kernrepertoires so frisch und jung klingen zu lassen, als habe der Komponist es eben erst aus der Hand gegeben. Aber auch als Entdecker von zu Unrecht im Schatten stehender Musik profilierte sich Järvi, als er anschließend Hindemiths Violinkonzert präsentierte. Zum Schluss stellte er seine Nähe zum skandinavischen Repertoire unter Beweis. In Sibelius’ Fünfter Symphonie spielte er die folkloristische Wärme der Partitur voll aus, blieb aber immer hellwach, verlor sich nie in der Gewalt der Musik und mied klug jedes Klischee. Sarah Wills, Hornistin der Berliner Philharmoniker hat mit Paavo Järvi über das Konzert gesprochen.

Das Konzert