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Claudio Abbado dirigiert eine Verdi-Gala im Silvesterkonzert 2000

31. Dez 2000
Silvesterkonzert

Berliner Philharmoniker
Claudio Abbado

Andrea Rost, Ramón Vargas, Alan Titus

  • Giuseppe Verdi
    Un ballo in maschera: »Volta la terrea fronte« · »Signori: oggi d’Ulrica« · »Ve’ se di notte« · »Saper vorreste« (13 Min.)

    Andrea Rost Sopran, Carmela Remigio Soprano, Ramón Vargas Tenor, Massimo Giordano Tenor, Alan Titus Bariton, Lucio Gallo Bariton, Anatoli Kotscherga Bass, Chor des Tschechischen Rundfunks Prag, Stanislav Bogunia Einstudierung

  • Giuseppe Verdi
    Don Carlos: »Que de fleurs et que d’étoiles« (8 Min.)

    Carmela Remigio Sopran, Stella Doufexis Mezzosopran, Chor des Tschechischen Rundfunks Prag, Stanislav Bogunia Einstudierung

  • Giuseppe Verdi
    Rigoletto: »Questa o quella« · »La donna è mobile« (4 Min.)

    Ramón Vargas Tenor

  • Giuseppe Verdi
    La Traviata: »Libiamo ne’ lieti calici« (Trinklied) · »Sempre libera« (8 Min.)

    Andrea Rost Sopran, Stella Doufexis Mezzosopran, Ramón Vargas Tenor, Massimo Giordano Tenor, Alan Titus Bariton, Lucio Gallo Bariton, Anatoli Kotscherga Bass, Chor des Tschechischen Rundfunks Prag, Stanislav Bogunia Einstudierung

  • Giuseppe Verdi
    Falstaff: »Alice« – »Meg« – »Nannetta« (15 Min.)

    Carmela Remigio Sopran, Elizabeth Futral Sopran, Larissa Diadkova Mezzosopran, Stella Doufexis Mezzosopran, Massimo Giordano Tenor, Enrico Facini Tenor, Anthony Mee Tenor, Lucio Gallo Bariton, Anatoli Kotscherga Bass

  • Giuseppe Verdi
    Falstaff: »Quand’ero paggio« (11 Min.)

    Carmela Remigio Sopran, Elizabeth Futral Sopran, Stella Doufexis Mezzosopran, Larissa Diadkova Mezzosopran, Anthony Mee Tenor, Massimo Giordano Tenor, Enrico Facini Tenor, Lucio Gallo Bariton, Alan Titus Bariton, Anatoli Kotscherga Bass, Chor des Tschechischen Rundfunks Prag, Stanislav Bogunia Einstudierung

  • Giuseppe Verdi
    Falstaff: »Alto là!« – »Chi va là?« (17 Min.)

    Carmela Remigio Sopran, Elizabeth Futral Sopran, Stella Doufexis Mezzosopran, Larissa Diadkova Mezzosopran, Anthony Mee Tenor, Massimo Giordano Tenor, Enrico Facini Tenor, Lucio Gallo Bariton, Alan Titus Bariton, Anatoli Kotscherga Bass, Chor des Tschechischen Rundfunks Prag, Stanislav Bogunia Einstudierung

  • Johann Strauss
    Un ballo in maschera, Quadrille nach Motiven aus Verdis Oper (5 Min.)

Während seiner Zeit als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker stand naturgemäß das große symphonische Repertoire im Zentrum von Claudio Abbados künstlerischer Arbeit. Darüber hätte man fast vergessen können, welch wichtige Rolle das Musiktheater seiner italienischen Heimat für ihn spielte – immerhin hatte Abbado von 1968 bis 1986 die Mailänder Scala geleitet. Wie nahe ihm speziell das Werk Verdis steht, war im Berliner Silvesterkonzert des Jahres 2000 zu erleben, das mit berühmten Szenen und Arien das Verdi-Jahr 2001 einläutete, in dem die Musikwelt den 100. Todestag des Komponisten beging.

Claudio Abbados Vorlieben in Sachen Verdi sind durchaus individuell. So hat er sich für seltener gespielte Werke wie Simon Boccanegra und Macbeth stark gemacht, aber nie die Publikumslieblinge Rigoletto und La Traviata dirigiert. Insofern war es ein seltener Genuss, ihn bei diesem Silvesterkonzert mit Auszügen der letztgenannten beiden Opern zu erleben. Die übrigen Werke des Abends sind eng mit Abbados Biographie verflochten. Mit Un ballo in maschera feierte er in den 70er und 80er Jahren Triumphe, etwa bei einer Wiener Produktion mit Luciano Pavarotti. Und im Falle von Don Carlos sorgte Abbado für Aufsehen, als er die kaum bekannte französische Fassung der Oper dirigierte. Aus ihr stammt in diesem Konzert die Ballszene aus dem dritten Akt, die in der üblichen italienischen Version nicht enthalten ist.

Gewichtigster Teil des Konzerts sind drei umfangreiche Szenen aus Falstaff – Verdis letzter Oper mit ihrem humorvoll-nachsichtigen Blick aufs Leben und ihren genial konstruierten Ensembleszenen. Abbado dirigierte das Werk zum ersten Mal 1998 an der Berliner Staatsoper in einer umjubelten Aufführung, in der Kritiker die wichtigste Opernproduktion in der Stadt seit Jahrzehnten sahen.

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