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Interviews
06. Mär 2015

Isabelle Faust im Gespräch mit Wieland Welzel (7 Min.)

Ludwig van Beethoven hat für sein Violinkonzert keine Kadenz geschrieben, sehr wohl aber für die Version für Klavier und Orchester, die er selbst erstellte. Die Geigerin Isabelle Faust interpretierte das Violinkonzert in einem Konzert mit den Berliner Philharmonikern im März des Jahres 2015 und entschied sich, die Beethovensche Klavierkadenz für den ersten Satz in einer Übertragung für Geige zu spielen. Die Kadenz ist auch deshalb besonders interessant, weil in ihr die Pauke ins Geschehen eingreift. Und mit Paukenschlägen beginnt ja auch bekanntlich Beethovens einziger Beitrag zur Gattung des Violinkonzerts. In diesem kurzen Film unterhält sich Isabelle Faust, die 2009 mit Schumann bei den Berliner Philharmonikern debütierte, mit Wieland Welzel, der seit 1997 als Paukist beim Orchester amtiert. Dabei führen die beiden Musiker einige Stellen der Kadenz vor. Außerdem erzählt die Geigerin eine Anekdote aus Beethovens Leben, die den ungewöhnlichen Einfall mit der Pauke am Beginn des Werks erklären könnte.

Das Konzert