Interviews
15. Sep 2018

François-Xavier Roth im Gespräch mit Matthew Hunter (17 Min.)

Nachdem François-Xavier Roth 2015 bei seinem Debüt bei den Berliner Philharmonikern französische Musik aus drei Jahrhunderten dirigiert hatte, standen 2018 bei seiner Rückkehr zum Orchester ausschließlich Werke des 20. Jahrhunderts auf einem Programm, die wiederum die Vielseitigkeit und dramaturgische Originalität des Dirigenten unter Beweis stellten: Neben Kompositionen von Bernd Alois Zimmermann und Igor Strawinsky erklangen Debussys Images, deren drei Sätze Ligetis Kompositionen Lontano und Atmosphères einrahmten. Im Pausengespräch mit dem philharmonischen Bratscher Matthew Hunter spricht Roth, seit 2015 Generalmusikdirektor der Stadt Köln, über das Prinzip der »Montage« in seinen Konzertprogrammen und die musikalischen Familienverwandtschaften, die zwischen den aufgeführten Komponisten bestehen: So könne man Strawinsky als einen »kleinen Bruder« und György Ligeti als »Sohn« von Claude Debussy betrachten.

Das Konzert