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Schon zu Beginn der Zusammenarbeit von Kirill Petrenko und den Berliner Philharmonikern spielte die Musik Tschaikowskys eine bedeutende Rolle: Im ersten gemeinsamen Konzert nach seiner Wahl zum Chefdirigenten präsentierte er mit dem Orchester eine so souveräne wie leidenschaftliche Interpretation der Pathétique. In den folgenden Jahren setzte Kirill Petrenko unter anderem die Fünfte Symphonie und die Romeo und Julia-Ouvertüre aufs Programm.

Tschaikowskys Durchbruch zu internationaler Anerkennung fiel zeitlich mit der Gründung der Berliner Philharmoniker zusammen, die bereits 1882 in ihrem ersten Konzert unter dem damals neuen Namen »Philharmonisches Orchester« ein Stück des Komponisten spielten. Tschaikowsky selbst dirigierte wenige Jahre später in zwei philharmonischen Konzerten eigene Werke. Zudem war Hans von Bülow, Chefdirigent zwischen 1887 und 1892, andernorts an der Uraufführung von zwei Kompositionen beteiligt, die auch in unserer Playlist vertreten sind: In Boston übernahm er den virtuosen Solopart im Ersten Klavierkonzert; in St. Petersburg dirigierte er die Premiere der heute wenig bekannten Dritten Orchester-Suite, deren Interpretation durch Kirill Petrenko beim Europakonzert 2021 ein fulminantes Plädoyer für das Werk bot.

Im deutschen Konzertalltag ist Tschaikowsky vor allem mit den letzten drei Symphonien, seinen Werken für Solo-Instrumente und Orchester sowie mit den beliebten Ballett-Musiken präsent. Einige dieser Paradestücke fehlen natürlich auch in dieser Auswahl nicht. Sie präsentiert aber mit der packenden Orchesterfantasie Francesca da Rimini auch einen bedeutenden Beitrag des Komponisten zum Genre der Programmmusik. 

Auch der Opernkomponist Tschaikowsky liegt Kirill Petrenko sehr am Herzen. Für die Jahre 2021 und 2022 programmierte er mit Mazeppa, Pique Dame und Jolanthe drei Bühnenwerke des Komponisten für konzertante und zum Teil auch szenische Aufführungen in Berlin und Baden-Baden. In dieser Playlist sind Auszüge aus Tschaikowskys berühmtester Oper Eugen Onegin zu erleben: Claudio Abbado dirigierte beim Silvesterkonzert von 1998 die schwungvolle Polonaise sowie die berühmte »Briefszene«, in der die Sopranistin Mirella Freni zum letzten Mal mit den Berliner Philharmonikern auftrat.

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