Summertimes: Sommerliche Musik mit den Berliner Philharmonikern

Summertimes: Sommerliche Musik mit den Berliner Philharmonikern
  • kostenlos

    Richard Wagner
    Siegfried-Idyll (Version für 13 Instrumente) (21 Min.)

    Berliner Philharmoniker

    Bernard Haitink

  • Josef Suk
    Pohádka léta (Ein Sommermärchen), Symphonische Dichtung op. 29 (51 Min.)

    Berliner Philharmoniker

    Kirill Petrenko

  • Hector Berlioz
    Les Nuits d’été für Sopran und Orchester op. 7 (31 Min.)

    Berliner Philharmoniker

    François-Xavier Roth

    Anna Caterina Antonacci Sopran

  • Ottorino Respighi
    Fontane di Roma (17 Min.)

    Berliner Philharmoniker

    Riccardo Chailly

  • Claude Debussy
    Images pour orchestre: Ibéria (22 Min.)

    Berliner Philharmoniker

    Juanjo Mena

  • George Gershwin
    Porgy and Bess: Summertime (6 Min.)

    Berliner Philharmoniker

    Kent Nagano

    Susan Graham Mezzosopran

  • Betsy Jolas
    Little Summer Suite (13 Min.)

    Berliner Philharmoniker

    Sir Simon Rattle

  • Felix Mendelssohn Bartholdy
    Ein Sommernachtstraum, Bühnenmusik op. 61: Auszüge (45 Min.)

    Berliner Philharmoniker

    Claudio Abbado

    Deborah York Soprano, Stella Doufexis Mezzosopran, Damen des Chors des Bayerischen Rundfunks, Konstantia Gourzi Einstudierung

Die verschiedenen Jahreszeiten haben Komponist*innen über Jahrhunderte hinweg immer wieder zu herausragenden Werken inspiriert: So übersetzten Antonio Vivaldi, Joseph Haydn und Astor Piazzolla den Naturzyklus aus Frühling, Sommer, Herbst und Winter vollständig in Klänge, Robert Schumann schrieb eine Frühlingssymphonie, Igor Strawinsky sein Ballett Le Sacre du printemps und Franz Schubert eine Winterreise.

Unsere Playlist vereint Werke in philharmonischen Interpretationen, die vom sommerlichen Stimmungen angeregt wurden. Die in der Musik transportierten klimatischen und emotionalen Hitzegrade variieren dabei beträchtlich – je nachdem, ob man sich im antiken Athen des flirrend-sinnlichen Sommernachtstraum von Felix Mendelssohn Bartholdy befindet, mit Gershwins Porgy and Bess in der Schwüle der amerikanischen Südstaaten weilt, mit Debussy in ein erträumtes Spanien reist oder sich anlässlich von Respighis Fontane di Roma im, so der Komponist, »frischfeuchten Dunst einer römischen Morgendämmerung« aufhält.

Richard Wagner genehmigte sich selbst sozusagen Sommerferien von seiner einnehmenden Arbeit am Ring, als er 1870 für den Geburtstag seiner Frau Cosima das betörend lyrische Siegfried-Idyll komponierte. Für den von Kirill Petrenko besonders geschätzten Josef Suk hatte die Anrufung des Sommers auch eine symbolische Bedeutung: Sein in impressionistischen Farben schimmerndes Sommermärchen ist der Versuch, durch kreative Arbeit eine schwere Lebenskrise zu bewältigen.