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Kaum ein anderer Gastdirigent war den Berliner Philharmonikern länger und beständiger verbunden als Bernard Haitink. Sein Debüt bei dem Orchester fand nur wenige Monate nach der Eröffnung der von Hans Scharoun erbauten Philharmonie statt, zu einer Zeit also, in der sich das Orchester in einer Phase des Aufbruchs befand. Der Tagesspiegel prophezeite nach diesem Konzert: »Es könnte sein, dass in ihm ein wirklicher Beethoven-Dirigent heranwächst, dessen der moderne Konzertsaal so dringend bedarf.« 

Der Kritiker sollte Recht behalten: Im Laufe weniger Jahre entwickelte sich Bernard Haitink zu einem Spezialisten für die Werke des Wiener Klassikers. Aber nicht nur das. Johannes Brahms, Anton Bruckner und Gustav Mahler wurden zu weiteren Fixpunkten seines Repertoires. Bernard Haitink, der in den 1960er-Jahren maßgeblich zur Renaissance der Musik Mahlers beitrug, dirigierte dessen Symphonien seit Ende der 1980er-Jahre regelmäßig bei den Philharmonikern. 

Über 200 Mal stand der gebürtige Niederländer am Pult des Orchesters, nicht nur in der Philharmonie Berlin, auch auf Reisen. Die Aufzeichnung des letzten gemeinsamen Auftritts im Mai 2019 mit der Siebten Symphonie von Anton Bruckner dokumentiert einen unwiederholbaren, authentisch festgehaltenen Augenblick – als Erinnerung an eine einzigartige Freundschaft.

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