Konzert

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Mit diesem Konzert startete Simon Rattle 2011 die philharmonische Late Night-Serie. Im Anschluss an ein Konzert der Berliner Philharmoniker gibt es gleich noch einmal Musik – in besonderer Zusammenstellung. Den Anfang markierte ein Abend der nuancenreichen Vielfalt mit Sir Simon Rattle, der Mezzosopranistin Magdalena Kožená sowie dem philharmonischen Posaunisten Olaf Ott.

Nächtliche Stimmung verbreitet vor allem Luigi Dallapiccolas Piccola musica notturna. Der Titel – der in deutscher Übersetzung nichts anderes als »Kleine Nachtmusik« bedeutet – ist selbstverständlich eine augenzwinkernde Reminiszenz an Mozart. Doch anders als bei Mozart sind in Dallapiccolas poetischem Werk tatsächlich die Atmosphäre und die Geräusche der Nacht eingefangen. Auch der Morgen hat in diesem Programm seinen Platz, nämlich in Manuel de Fallas impressionistischer Gesangsszene Psyché, die ein allgemeines Erwachen im Frühling skizziert.

Im zweiten Gesangsbeitrag des Konzerts – Luciano Berios Folk Songs – begegnet uns das pralle Leben in wechselnder Gestalt. Berio hat in diesem Zyklus elf Lieder aus acht Ländern versammelt: eine komprimierte Reise durch unterschiedlichste Klang- und Gefühlswelten. Eine ähnliche konzentrierte Vielfalt erleben wir in Berios Sequenza V für Solo-Posaune, in welcher der Posaunenklang in allen Schattierungen präsentiert wird und mitunter zu fast unwirklichen, elektronisch anmutenden Klängen mutiert.

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