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09. Mär 2019
Philharmonie »Late Night«

Mitglieder der Berliner Philharmoniker

Patricia Kopatchinskaja

  • George Enescu
    Ménétrier, Nr. 1 aus Impressions dʼenfance op. 28 (4 Min.)

    Patricia Kopatchinskaja Violine

  • Arnold Schönberg
    Pierrot lunaire op. 21, I. Teil (14 Min.)

    Patricia Kopatchinskaja Sprecherin, Egor Egorkin Flöte, Manfred Preis Klarinette, Krzysztof Polonek Violine, Naoko Shimizu Viola, Ludwig Quandt Violoncello, Tamara Stefanovich Klavier

  • Carl Philipp Emanuel Bach
    Presto in c-Moll, Wq 114/3, H. 230 (4 Min.)

    Patricia Kopatchinskaja Violine, Ludwig Quandt Violoncello

  • Johann Strauss (Sohn)
    Kaiserwalzer op. 437 (Bearbeitung für Kammerensemble von Arnold Schönberg) (2 Min.)

    Krzysztof Polonek Violine, Patricia Kopatchinskaja Violine, Naoko Shimizu Viola, Egor Egorkin Flöte, Manfred Preis Klarinette, Tamara Stefanovich Klavier

  • Arnold Schönberg
    Pierrot lunaire op. 21, II. Teil (12 Min.)

    Patricia Kopatchinskaja Sprecherin, Egor Egorkin Flöte, Manfred Preis Klarinette, Krzysztof Polonek Violine, Naoko Shimizu Viola, Ludwig Quandt Violoncello, Tamara Stefanovich Klavier

  • Johann Strauss (Sohn)
    Schatzwalzer op. 418 (Arrangement für Streichquartett, Klavier und Harmonium von Anton Webern) (8 Min.)

    Krzysztof Polonek Violine, Patricia Kopatchinskaja Violine, Naoko Shimizu Viola, Ludwig Quandt Violoncello, Heike Gneiting Harmonium, Tamara Stefanovich Klavier

  • Arnold Schönberg
    Pierrot lunaire op. 21, III. Teil (18 Min.)

    Patricia Kopatchinskaja Sprecherin, Egor Egorkin Flöte, Manfred Preis Klarinette, Krzysztof Polonek Violine, Naoko Shimizu Viola, Ludwig Quandt Violoncello, Tamara Stefanovich Klavier

  • kostenlos

    Interview
    Patricia Kopatchinskaja spricht über Schönbergs Pierrot lunaire (5 Min.)

»Ich habe den Pierrot oft als Geigerin gespielt«, schreibt Patricia Kopatchinskaja auf ihrer Website. »Aber ich sehnte mich immer danach, einmal auch den Sprech- bzw. Gesangspart zu machen.« Die Rede ist von Arnold Schönbergs Melodram Pierrot lunaire, dessen öffentliche Uraufführung am 16. Oktober 1912 in Berlin stattfand und zu einem Triumph wurde: »Schönberg und die Aufführenden«, berichtete Anton Webern, »mußten oft und oft kommen, vor allem natürlich Schönberg; man schrie im Saal nach ihm immer wieder.«

In einer Zeit, in der Patricia Kopatchinskaja aufgrund einer Armverletzung weniger üben konnte, begann die moldawisch-stämmige Violinvirtuosin »unter professioneller Anleitung von Esther de Bros« Pierrots Sprechgesang zu studieren. »Nach einjähriger Arbeit«, so die Virtuosin, »habe ich im Oktober 2017 mit Musikern des Utah Symphony und Thierry Fischer den Schritt gewagt – in der abenteuerlichen Umgebung des Sky-Nachtklubs in Salt Lake City.«

Nun wird Patricia Kopatchinskaja Schönbergs expressionistisch geschärfte Miniaturen auch im Rahmen dieser philharmonischen Late Night präsentieren, gemeinsam mit Mitgliedern der Berliner Philharmonikern und Gästen. Ebenfalls in diesem Konzert zu hören: Walzer von Johann Strauß (Sohn) in Arrangements von Arnold Schönberg und Anton Webern, welche in einem legendären Konzert des »Vereins für musikalische Privataufführungen« am 27. Mai 1921 Premiere hatten. Nicht nur die Kuriosität des stilistischen Gegensatzes, sondern auch Schönbergs humorvolle Conference hatten damals zum Erfolg dieses Abends wesentlich beigetragen.

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