29. Jan 2021

Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko

Daniil Trifonov

  • Anna Thorvaldsdóttir
    Catamorphosis (Uraufführung), Auftragswerk der Stiftung Berliner Philharmoniker mit Iceland Symphony Orchestra, New York Philharmonic und City of Birmingham Symphony Orchestra – gefördert durch die Freunde der Berliner Philharmoniker e. V. (20 Min.)

  • Sergej Prokofjew
    Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Des-Dur op. 10 (17 Min.)

    Daniil Trifonov Klavier

  • Josef Suk
    Pohádka léta (Ein Sommermärchen), Symphonische Dichtung op. 29 (51 Min.)

  • kostenlos

    Interview
    Anna Thorvaldsdóttir über ihr Werk Catamorphosis (5 Min.)

  • kostenlos

    Interview
    Kirill Petrenko im Gespräch mit Stefan Dohr (19 Min.)

»Es gibt diesen besonderen Moment, wenn man die Musik wirklich spürt und wir alle zu einem großen Ganzen werden«, schwärmt Daniil Trifonov in einem Interview für die Digital Concert Hall. Hier tritt er mit Kirill Petrenko als Dirigent in Sergej Prokofjews jugendlich-überschwänglichem Klavierkonzert Nr. 1 auf. Außerdem auf dem Programm: eine Uraufführung der isländischen Komponistin Anna Thorvaldsdóttir und Josef Suks Tondichtung Ein Sommermärchen, in der sich böhmisches Melos und flirrender Impressionismus verbinden.

Seit der Saison 2019/20 ist Kirill Petrenko Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Berliner Philharmoniker. Ausgebildet wurde er zunächst in Russland, dann in Österreich. Die internationale Musikwelt wurde erstmals auf ihn aufmerksam, als er 2001 am Meininger Theater Wagners Ring des Nibelungen in der Regie von Christine Mielitz und im Bühnenbild von Alfred Hrdlicka an vier aufeinanderfolgenden Tagen zur Premiere brachte. Zwölf Jahre später leitete er den Zyklus dann bei den Bayreuther Festspielen zum zweiten Mal. Zur selben Zeit trat Kirill Petrenko sein Amt als Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper an, nach Meiningen und der Komischen Oper Berlin die dritte Chefposition an einem Opernhaus. Parallel gastierte er sowohl an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt (von der Wiener Staatsoper über den Londoner Covent Garden und die Opéra National in Paris bis zur Metropolitan Opera in New York) wie auch bei den großen internationalen Symphonieorchestern – in Wien, München, Dresden, Paris, Amsterdam, London, Rom, Chicago, Cleveland und Israel. Sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern gab er im Jahr 2006. Auch außerhalb Berlins ist Kirill Petrenko mit den Berliner Philharmonikern zu erleben – auf Tournee und natürlich in der Digital Concert Hall. Ausgewählte Aufführungen erscheinen zudem als Mitschnitte auf Tonträger, zuletzt in einer Edition mit symphonischen Werken von Ludwig van Beethoven, Peter Tschaikowsky, Franz Schmidt und Rudi Stephan.

Alexander Skrjabins Poème de l’extase bescherte dem zwölfjährigen Daniil Trifonov ein Schlüsselerlebnis: Ihn faszinierten die kraftvollen Orchesterfarben des Werks so sehr, dass er seither danach strebt, diesen Klangreichtum auch auf dem Klavier zu erzielen. Neben seiner Ausdruckskraft und technischen Brillanz ist es dieser Ansatz, der Daniil Trifonov an die Weltspitze führte. Dass er selbst auch komponiert, trägt zusätzlich zu seinem Verständnis für die von ihm interpretierten Werke bei. 1991 in Nischni Nowgorod geboren, studierte der Spross einer Musikerfamilie bei Tatiana Zelikman in Moskau und Sergei Babayan in Cleveland. 2011 gewann er zwei prestigeträchtige Wettbewerbe, den Rubinstein-Klavierwettbewerb in Tel Aviv sowie den Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau, und startete anschließend eine spektakuläre internationale Karriere. Mit Daniil Trifonovs Debüt bei den Berliner Philharmonikern 2016 begann eine intensive Zusammenarbeit zwischen Pianist und Orchester, die mit einer Residency des Künstlers in der Saison 2018/19 ihren ersten Höhepunkt fand. Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit waren bislang romantische und spätromantische Klavierkonzerte von Schumann, Skrjabin und Rachmaninow. Anfang September 2020 präsentierte sich Daniil Trifonov bei den Berliner Philharmonikern erstmals in einem Klavierkonzert Ludwig van Beethovens.

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In unserer kostenlosen Playlist dirigiert Kirill Petrenko unter anderem Beethovens Neunte Symphonie und Peter Tschaikowskys Pathétique. Der beste Platz ist für Sie reserviert!

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