Tabea Zimmermann mit Mozarts Sinfonia concertante

Tabea Zimmermann mit Mozarts Sinfonia concertante
Das gewählte Konzert wird bearbeitet und steht in Kürze zur Verfügung.

08. Mai 2021

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker
Tabea Zimmermann

Noah Bendix-Balgley

  • Johannes Brahms
    Serenade Nr. 2 A-Dur für kleines Orchester op. 16

  • Dmitri Schostakowitsch
    Zwei Stücke für Streichoktett op. 11

  • Wolfgang Amadeus Mozart
    Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364

    Noah Bendix-Balgley Violine, Tabea Zimmermann Viola

  • ca. 30 Min. vor dem Konzert: Die Viola ist meine Stimme. Tabea Zimmermann – Artist in Residence der Berliner Philharmoniker 2020/21

Jung, wie die Stipendiat*innen der Karajan-Akademie, waren auch die Komponisten zum Entstehungszeitpunkt der aufgeführten Werke. Die Sinfonia concertante von 1779 ist Mozarts letzte Komposition, in der er für eine Solo-Violine schreibt, und zugleich die einzige, in der eine Solo-Bratsche zum Einsatz kommt. Im von Esprit, Melancholie und virtuoser Spielfreude geprägten Werk erleben Sie hier Tabea Zimmermann und Noah Bendix-Balgley als Solisten. 

Schostakowitsch begann die Arbeit an seinen Zwei Stücken für Streichoktett im Alter von 18 Jahren. Das erste Stück ist von einem an den späten Beethoven erinnernden Ernst gekennzeichnet. Das zweite ist von Dissonanzen und schroffen Rhythmen geprägt, die Schostakowitschs Personalstil bereits deutlich ankündigen. 

Brahms schrieb seine beiden Serenaden, als er sich von den Klavierstücken, Liedern und Kammermusikwerken der frühen Schaffensperiode auf den Weg zu größer besetzten Formen machte. Der zweite Gattungsbeitrag knüpft gerade in den herrlichen Holzbläser- Passagen des langsamen Satzes unverkennbar an das Vorbild von Mozarts Bläser-Serenaden an. Da Brahms deren klassische Besetzung um tiefe Streicher erweiterte, auf Geigen aber verzichtete, ergibt sich hier für Tabea Zimmermann die seltene Gelegenheit, vom Pult der ersten Bratschen aus als Konzertmeisterin zu agieren.

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