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Konzert-Archiv
Christian Tetzlaff Abbado in der Digital Concert Hall
Christian Tetzlaff
Artist in Residence 2014/2015

»Ein voller, runder Ton, als stünde Oistrach auf dem Podium. Und jede Note sitzt«, schwärmte ein Kritiker bei Christian Tetzlaffs philharmonischem Debüt im Juni 1995. Und in der Tat: sosehr sich der bullige Ukrainer und der schlanke Norddeutsche äußerlich unterscheiden, mag es hier eine innere Verwandtschaft geben – erkennbar nicht nur am Ton, sondern auch am feinen musikalischen Instinkt, am exzellenten Gespür für die innere Dramaturgie einer Komposition. Tetzlaff ist es gegeben, musikalische Strukturen so freizulegen, dass der Hörer selbst in Werken des Kernrepertoires eine überraschende Fülle von Aha-Erlebnissen genießen kann. Zudem ist Tetzlaff ein Meister des variierenden Tons, kann im einen Moment kraftvoll zupacken und im nächsten zu frei fliegendem Singen anheben.

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Dabei ist Christian Tetzlaff keiner, der ausschließlich in der Musik lebt. In einem Interview sagte er: »Es ist für mich zu nostalgisch gedacht, dass ich eine Woche Brahms werden muss, um sein Violinkonzert zu spielen. Es kommt die Einleitung, und dann ist man irgendwie drin im Stück. Und hinterher bin ich auch mit Vergnügen ganz schnell wieder draußen. Das Konzert ist so ein exaltierter Moment, und danach geht man ein Bier trinken.« Diese mentale Mobilität ermöglicht es Tetzlaff, ein ungewöhnlich breites und vielfältiges Repertoire zu pflegen und in jedem Jahr rund 20 verschiedene Violinkonzerte zu spielen.

Diese Vielseitigkeit lässt sich auch in der Saison 2014/2015 erleben, in der Christian Tetzlaff den Berliner Philharmonikern als Artist in Residence verbunden ist. Tetzlaff ist ein leidenschaftlicher Kammermusiker, der sogar ein eigenes Streichquartett ins Leben gerufen hat. Während seiner Residency präsentiert er sich mit Mitgliedern des Orchesters in unterschiedlichsten Besetzungen – von Bartók-Duos bis zu Oktetten von Franz Schubert und Jörg Widmann. Zwei Höhepunkte stehen am Schluss, wenn Christian Tetzlaff einmal einen Soloabend mit Werken von Bach und Bartók bestreitet und dann zum Ende der Saison im philharmonischen Orchesterkonzert mit Chefdirigent Sir Simon Rattle Brahms’ Violinkonzert interpretiert.

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Konzerte mit Christian Tetzlaff in der Digital Concert Hall

Andris Nelsons und Christian Tetzlaff Zum Konzert
Das Bundesjugendorchester mit Karl-Heinz Steffens und Christian Tetzlaff Zum Konzert
Ein Kammermusikabend mit Christian Tetzlaff und Streichern der Berliner Philharmoniker Zum Konzert
Oktette von Franz Schubert und Jörg Widmann Zum Konzert
Brahms’ Violinkonzert mit Christian Tetzlaff und Simon Rattle Zum Konzert
Simon Rattle dirigiert Beethoven und Mendelssohn in der Waldbühne Zum Konzert

Ausschnitte der Konzerte zeigt unser Trailer.