Máté Szűcs im Porträt

Ein Film von Sibylle Strobel, Torben Schmidt-Jacobsen (2017)

Máté Szűcs

6 Min.

Die Bratsche “ist ebenso behend wie die Violine, der Ton ihrer tiefer Saiten besitzt einen
eigentümlichen, herben Klang, während ihre Töne in der Höhe einen traurig- leidenschaftlichen Ausdruck annehmen.«
(Hector Berlioz: Instrumentationslehre)

Nach Studien in Ungarn und Belgien, dem Gewinn zahlreicher internationaler Preise und Stationen bei so hervorragenden Klangkörpern wie den Bamberger Symphonikern und der Staatskapelle Dresden, wurde Máté Szűcs im Jahr 2011 Erster Solo-Bratscher bei den Berliner Philharmonikern. Im Filmporträt erklärt Szűcs, warum er sein erstes Instrument, die Geige, schließlich zugunsten der Bratsche aufgab, und spricht über die Liebe zur Natur und seine Verbundenheit mit der Musik seines Heimatlandes Ungarn. Auch die zentrale, von Streichern oft unterschätzte Bedeutung der Atemtechnik kommt zur Sprache. Sein Instrument aus dem 21. Jahrhundert führt der junge Musiker unter anderem in Ausschnitten aus der Tondichtung Don Quixote von Richard Strauss vor, in der die Bratsche den Sancho Panza verkörpert.

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