Interviews
24. Mai 2014

Sol Gabetta im Gespräch mit Stephan Koncz (17 Min.)

Die Cellistin Sol Gabetta gehört nicht nur zu den erfolgreichsten, sondern auch kosmopolitischsten Musikerinnen ihrer Generation. Familiäre Wurzeln reichen bis nach Frankreich und Russland, aufgewachsen ist Gabetta in Argentinien, ihre Ausbildung führte sie bereits im Alter von zehn Jahren nach Europa, wo sie in Madrid, Basel und Berlin studierte. In nicht weniger als sechs Sprachen parliert Sol Gabetta fließend, die Zahl der von ihr beherrschten musikalischen Idiome liegt weit darüber. Im Jahre 2014 fügte sie ihrer Karriere mit ihrem Debüt bei den Berliner Philharmonikern in Baden-Baden und einem kurz darauf folgenden Auftritt mit dem Orchester in der Philharmonie zwei Höhepunkte hinzu. Im Gespräch mit dem Philharmoniker- Cellisten Stephan Koncz erzählt sie hier von ihrer Herkunft, den Strapazen und dem Glück einer Weltkarriere als Solistin – und von ihrer Faszination für Martinůs selten zu hörendes Erstes Cellokonzert, das sie mit den Berliner Philharmonikern und unter der Leitung des polnischen Dirigenten Krzysztof Urbański im Mai des Jahres 2014 zur Aufführung brachte.

Das Konzert