Interviews
16. Jan 2020

Herbert Blomstedt über Bruckners Vierte Symphonie (19 Min.)

Herbert Blomstedt, der sein Debüt beim Orchester bereits 1976 feierte, tritt seit 2008 in fast jeder Spielzeit mit den Berliner Philharmonikern auf. Als der Dirigent – nach Darbietungen von Bruckners Dritter, Sechster und Achter – im Januar 2020 zum ersten Mal mit den Philharmonikern die Vierte Symphonie aufführte, war er bereits 92 Jahre alt. Am selben Abend war Mozarts 22. Klavierkonzert zu hören, das – wie Bruckners Symphonie – in der Tonart Es-Dur steht. In dieser Einführung in beide Werke spricht Blomstedt über die symbolische Bedeutung dieser Tonart und erklärt, dass für ihn Bruckner zu den wenigen Komponisten gehört, denen die musikalische Darstellung der »Ewigkeit« gelungen ist. Außerdem stellt er die zentralen Themen der Kompositionen vor und erläutert deren Struktur.

Das Konzert