Playlist

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»Es kann ohne Zögern behauptet werden, dass in einem erstrangigen Orchesterkörper ein jedes Mitglied die Bezeichnung ›Künstler‹ verdient.« Dieses Zitat von Arthur Nikisch, von 1895 bis 1922 als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, formuliert einen Anspruch, der bis heute für das Orchester charakteristisch geblieben ist. Als Mitglied des Kollektivs ist jeder Philharmoniker zugleich Individualist und Kammermusiker. Die Lebendigkeit von Klang und Interpretation entsteht gerade im Austarieren von individuellem Ausdruck und gemeinschaftlicher Vision. 

Manchen ehemaligen Philharmonikern wie dem Cellisten Gregor Piatigorsky oder dem Flötisten Aurèle Nicolet ist nach ihrem Abschied vom Orchester eine internationale Solisten-Karriere geglückt. Die in der hier vorliegenden Playlist versammelten Instrumentalisten sind bereits parallel zu ihrer Orchesterarbeit regelmäßig als Kammermusiker oder Solisten zu erleben. Und so dokumentiert diese Auswahl nicht zu letzt die Weiterführeung einer schönen philharmonischen Tradition.

Präsentiert werden Musiker, die zu ganz unterschiedlichen Zeiten in das Orchester aufgenommen wurden, womit sich die Balance von Kontinuität und Wandel zeigt, die für die Philharmoniker prägend ist. In einer Auswahl von Werken, die von der Barockzeit über Solokonzerte von Haydn und Mozart über das virtuose Repertoire der Romantik bis zur Uraufführung von Hans Abrahamsens Hornkonzert reicht, sind Mitglieder der Philharmoniker als Solisten im vertrauensvollen Zusammenspiel mit ihren Orchesterkollegen zu erleben. 

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