Künstler*in

Johann Sebastian Bach

Komponist

»Nicht Bach, sondern Meer sollte er heißen wegen seines unendlichen, unausschöpfbaren Reichthums von Tonkombinationen und Harmonien«, soll Ludwig van Beethoven einmal über Johann Sebastian Bach gesagt haben. Bis heute begeistert das Schaffen des großen Barockmeisters, der einer weitverzweigten Musikerdynastie entstammte und ein ungemein vielfältiges Œuvre hinterließ.

Johann Sebastian Bach wurde am 21. März 1685 als jüngstes von acht Geschwistern in Eisenach geboren. Nach dem Tod beider Eltern wurde er von seinem ältesten Bruder Johann Christoph Bach aufgenommen, der seit 1690 Organist an der Michaeliskirche im etwa 15 Kilometer entfernten Ohrdruf war. Im Alter von 15 Jahren verließ er Thüringen, um »wegen seiner ungemein schönen Sopranstimme« Chorschüler an der Kirche St. Michaelis in Lüneburg zu werden. Nachdem Bach im Juli 1703 an der Abnahme und Einweihung einer neuen Orgel im thüringischen Arnstadt teilgenommen hatte, ernannte man den jungen Musiker zum Organisten der Kirche. Von hier aus reiste er nach Lübeck – mit dem erklärten Ziel, »das eine oder andere von Buxtehudes Kunst zu verstehen«. Vier Jahre blieb Bach in Arnstadt, um nach einer kurzen Zwischenstation als Organist in Mühlhausen in den Dienst des Herzogs von Weimar zu treten. 1717 wurde Bach dann zum Hofkapellmeister des Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen berufen, woraufhin Konzerte, Orchester-, Kammer- und Klaviermusik in den Mittelpunkt seines Schaffens rückten. Als Thomaskantor übernahm er 1723 schließlich das höchste musikalische Amt, das die florierende Universitäts- und Messestadt Leipzig zu vergeben hatte und das eines der angesehensten in ganz Deutschland war.

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