Konzert

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»Er spielt und spielt und spielt, stets auf höchstem Niveau. [...] Da sprühen die Funken, da wackelt die Welt, da strömt die Lava wollüstig aus dem Vulkan« – so schrieb 2010 die Frankfurter Rundschau über den russischen Geiger Vadim Repin, der wenig später mit Sofia Gubaidulinas Offertorium bei den Berliner Philharmonikern gastierte. Ihm zur Seite stand der junge Norweger Eivind Gullberg Jensen, der darüber hinaus Sibelius’ Erste Symphonie dirigiert.

Gullberg Jensen, Chefdirigent der Radiophilharmonie Hannover des NDR, stand an diesem Abend zum ersten Mal am Pult der Berliner Philharmoniker. Eine spezielle künstlerische Herausforderung des Abends war das breite Ausdrucksspektrum des Repertoires. Sofia Gubaidulinas Offertorium ist – ungeachtet einiger elektrisierender Passagen für den Solisten – ein innerliches Werk, das in Konzept und Thematik auf Bachs Musikalisches Opfer zurückgreift. Ungebremst emotional gibt sich dagegen Sibelius’ Erste Symphonie, in der skandinavische Farben mit einer von Tschaikowsky inspirierten Expressivität verschmelzen.

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