Interviews
07. Jun 2014

Bruno Delepelaire und Máté Szücs im Gespräch mit Sarah Willis (17 Min.)

Die Berliner Philharmoniker bilden ein Kollektiv aus lauter glänzenden Virtuosen. Und so sieht das Publikum mit besonderer Spannung jenen Konzerten entgegen, in denen Orchestermitglieder sich als Solisten präsentieren. Im Juni 2014 erklang unter der Leitung von Semyon Bychkov neben Schuberts »Großer« Symphonie in C-Dur Richard Strauss’ Tondichtung Don Quixote, in dem der tragikomische Titelheld vom Cello, dessen Diener Sancho Pansa von der Bratsche porträtiert wird. Die Solopartien übernahmen mit Bruno Delepelaire und Máté Szücs zwei junge Musiker, die bereits Führungspositionen bei den Philharmonikern innehaben: Der Ungar Máté Szücs ist Erster Solo-Bratscher und gehört seit 2011 zum Orchester, dem Franzosen Bruno Delepelaire gelang 2013 direkt der Sprung aus der Orchester-Akademie auf den Posten des Ersten Solo-Cellisten. Im Gespräch mit der Hornistin Sarah Willis erzählen beide Musiker von ihrer Sicht auf Strauss’ symphonische Dichtung und führen Klangeffekte vor, die sich der Komponist zur musikalischen Charakterisierung seiner Helden einfallen ließ.

Das Konzert