Konzert

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Den Abschluss ihrer Konzertsaison gestalten die Berliner Philharmoniker alljährlich bunt und ausgelassen mit einem Open-Air-Konzert in der regelmäßig ausverkauften Waldbühne. Auch am 21. Juni 2009 hatten sich dort rund 22.000 Menschen versammelt zu einem Volksfest der klassischen Musik, um bei Wein und Picknick das traditionelle Sommerkonzert zu genießen, und schon bevor Chefdirigent Sir Simon Rattle das Podium betrat, führte das Publikum La-Ola-Wellen auf.

Unter dem Motto »Russische Rhythmen« kontrastierten diesmal winterliche Klänge aus Tschaikowskys Nussknacker mit der Sommersonnenwende-Atmosphäre. Danach sorgte Yefim Bronfman, einer der berühmtesten und gefragtesten Pianisten der Welt, mit seiner kraftvollen Interpretation von Rachmaninows Drittem Klavierkonzert für Begeisterungsstürme.

Zur Pause entlud sich dann ein Wolkenbruch auf das Publikum, das sich aber die gute Stimmung nicht verderben ließ. Selbst Strawinskys gewaltiges Sacre du printemps konnte die dunklen Wolken nur für eine kurze Weile vertreiben: »Ein Berliner Paradestück, rau und fordernd, bis zum Bersten geräuschhaft. Die Elemente beben, der Mensch harrt aus unter seiner Regenplane. Wasser schwappt in Tupperdosen.« (Der Tagesspiegel) Nach einem Sturm aus Applaus und einem Feuerwerk aus Wunderkerzen boten die Berliner Philharmoniker als Zugaben noch ein weiteres Häppchen aus dem Nussknacker und – »same procedure as every year« – das Mitmach- und Mitklatsch-Stück Berliner Luft von Paul Lincke.

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