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Gastspiele von Anne-Sophie Mutter bei den Berliner Philharmonikern sind bis heute ein Ereignis. Schließlich gibt es keinen anderen Musiker unserer Zeit, dessen Karriere enger mit dem Orchester verknüpft wäre. Anfang Februar 2013 interpretierte die Geigerin in der Philharmonie Dvořáks Violinkonzert.

Es war eine Sensation, als die erst 13-jährige Anne-Sophie Mutter 1977 bei den Salzburger Pfingstfestspielen unter Leitung von Herbert von Karajan mit Mozarts G-Dur-Konzert auftrat. »Sie spielte hinreißend, und vor allem: sie spielte es ganz und gar nicht wunderkindlich«, schwärmte der Rezensent der Welt. Damit war das Phänomen Mutter knapp und präzise umschrieben: eine Musikerin, deren jugendliche Ausstrahlung mit unglaublicher technischer und gestalterischer Reife kontrastierte. Und da war und ist natürlich ihr Ton, der sich auch in dieser Dvořák-Interpretation entfaltete: samtweich und sonor, zugleich immer frisch und flexibel, namenlos schön und doch nie auf Oberflächenglanz zielend.

In der zweiten Konzerthälfte galt alle Aufmerksamkeit dem Mann am Dirigentenpult: Manfred Honeck, musikalischer Leiter des Pittsburgh Symphony Orchestra, der an diesem Abend bei den Berliner Philharmonikern debütierte und mit Witold Lutosławskis Konzert für Orchester eine der kraftvollsten und facettenreichsten Kompositionen des 20. Jahrhunderts präsentierte.

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