Unser Weihnachtsgeschenk für Sie
12-Monats-Ticket für 149 € + kostenlose CD/DVD
Jetzt bestellen

Europakonzert 1993 aus London mit Bernard Haitink und Frank Peter Zimmermann

01. Mai 1993
Europakonzert aus London

Berliner Philharmoniker
Bernard Haitink

Frank Peter Zimmermann

  • Peter Tschaikowsky
    Romeo und Julia, Fantasie-Ouvertüre nach Shakespeare (22 Min.)

  • Wolfgang Amadeus Mozart
    Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 G-Dur KV 216 (24 Min.)

    Frank Peter Zimmermann Violine

  • Igor Strawinsky
    Le Sacre du printemps (34 Min.)

  • Peter Tschaikowsky
    Der Nussknacker op. 71: Blumenwalzer (8 Min.)

Die 1871 eröffnete Royal Albert Hall im Londoner Stadtteil Kensington ist einer der eindrucksvollsten Konzertsäle Europas. Fernsehzuschauer in aller Welt kennen das riesige, einem antiken Amphitheater nachempfundene Auditorium mit seinen rund 5500 Plätze aus den Übertragungen der »Last Night of the Proms«, dem Abschlussabend der alljährlichen Sommerkonzerte der BBC. Am 1. Mai 1993 spielten die Berliner Philharmoniker hier bei ihrem dritten Europakonzert Werke von Tschaikowsky, Strawinsky und Mozart unter der Leitung von Bernard Haitink, seinerzeit Musikdirektor am nur sechs U-Bahn-Stationen entfernten Royal Opera House, Covent Garden.

Das erste Stück auf dem Programm, Tschaikowskys Fantasieouvertüre nach Shakespeares Romeo und Julia, entstand 1869 auf Anregung von Mili Balakirew und wurde im März 1870 in Moskau uraufgeführt –ohne großen Erfolg. Zu ungewöhnlich war Tschaikowskys Version der berühmtesten Liebesgeschichte aller Zeiten für damalige Ohren, und nach der Wiener Premiere 1876 nannte Kritikerpapst Eduard Hanslick die Ouvertüre eine »seelenlose, von grauen Dissonanzen und wildem Lärm durchtobte Tonschlacht«.

Unverständnis erntete auch Strawinsky bei der Uraufführung seines Sacre du printemps 1913 in Paris, wie eine Augenzeugin berichtete: »Leute schrien Beleidigungen, buhten und pfiffen, übertönten die Musik. Es setzte Schläge und sogar Boxhiebe.« Auch dieses Publikumsurteil wurde mittlerweile von der Musikgeschichte korrigiert und Le Sacre als eines der innovativsten und wegweisendsten Werke des 20. Jahrhunderts rehabilitiert.

Wesentlich mehr Anklang bei seinem ersten Zuhörern fand Mozart mit seinem Violinkonzert in G-Dur: »Auf die Nacht beym soupée spiellte ich das strasbourger=Concert. Es gieng wie öhl. alles lobte den schönen, reinen Ton.« Mozart, ein überaus begabter Geiger, hatte sich hier ein kantables Meisterwerk auf den Leib geschrieben, mit dem auch ein heutiger Virtuose wie Frank Peter Zimmermann das Publikum zu begeistern weiß.

EuroArts

Recorded at the Royal Albert Hall, London
©1993 EuroArts Music International

Jetzt ansehen

Testen Sie die Digital Concert Hall

Testen Sie die Digital Concert Hall

Sehen Sie ein Konzert mit Symphonien von Ludwig van Beethoven, dirigiert von Sir Simon Rattle.

Kostenloses Konzert ansehen