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Interviews
10. Mai 2009

Kirill Petrenko und Lars Vogt im Gespräch mit Sarah Willis (8 Min.)

Von einer »grandiosen Seelenschau« schrieb die Presse nach Kirill Petrenkos Debüt bei den Berliner Philharmonikern im Februar des Jahres 2006. Nach dem Konzert diskutierten die Orchestermitglieder nicht darüber, ob, sondern lediglich wann man Petrenko wieder nach Berlin einladen wolle. So berichtet es die Hornistin Sarah Willis in diesem Interview, das anlässlich des zweiten gemeinsamen Programms mit dem russischen Dirigenten im Frühsommer 2009 stattfand. Mit der Interpretation von Beethovens Drittem Klavierkonzert bewies Petrenko bei diesem Programm seine Kompetenz im philharmonischen Kernrepertoire, mit Elgars Zweiter Symphonie sein Interesse an vom Konzertalltag vernachlässigten Raritäten. Hier erzählt er, wie er die fast einstündige, von wunderbarem Schwung getragene Komposition Elgars eher zufällig entdeckte und warum er es vermeidet, als russischer Dirigent vorwiegend mit russischer Musik in Verbindung gebracht zu werden. Solist des Abends und weiterer Gesprächsteilnehmer im Interview ist der Pianist Lars Vogt, der den Philharmonikern seit vielen Jahren verbunden ist und in der Spielzeit 2003/2004 als deren Pianist in Residence amtierte.

Das Konzert