Konzert

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Im Jahr 2004 riefen die Bamberger Symphoniker den Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerb ins Leben. Der erste Preisträger hieß Gustavo Dudamel. Seitdem hat der 1981 geborene venezolanische Senkrechtstarter der internationalen Musikszene eine Karriere hingelegt, die ihresgleichen sucht. Dank seines musikalischen Temperaments, seiner Sachkenntnis als Orchesterleiter und seines persönlichen Charmes erwarb sich Dudamel nicht nur in Windeseile den Ruf als einer der gefragtesten Dirigenten der jüngeren Generation, sondern gewann auch Größen wie Sir Simon Rattle, Daniel Barenboim oder Claudio Abbado für die Arbeit mit »seinem« Orchester: der Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar, dem Staatlichen Venezolanischen Jugendorchester »Simón Bolívar«.

Ein Jahrzehnt ist vergangen, seit Gustavo Dudamel mit Gustav Mahlers Fünfter Symphonie im Abschlusskonzert des ersten Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerbs brillierte. Am Pult der Berliner Philharmoniker, an dem Dudamel 2008 bei einem Waldbühnenkonzert das dem Tagesspiegel zufolge »fetzigste« Debüt aller Zeiten ablegte, stellt Dudamel hier seine Interpretation von Mahlers symphonischem Erstling zur Diskussion. Außerdem steht Wolfgang Amadeus Mozarts sogenannte Posthorn-Serenade KV 320 auf dem Programm. Eine spannende Kombination, reflektieren doch Mozart und Mahler in ihren Kompositionen volksmusikalische Traditionen, um auf diesem Wege herkömmliche Gattungsgrenzen zu überschreiten.

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