Konzert

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Nach eigener Aussage hat Sir Simon Rattle zu wenigen anderen Komponisten ein derart inniges Verhältnis wie zu Joseph Haydn – es sei »Liebe auf den ersten Blick« gewesen, als er diesen Werken als junger Musiker begegnete. Das Publikum verdankt dieser Beziehung viele glückliche Momente. So schrieb die Zeitschrift Gramophone über die Aufnahme einiger Haydn-Symphonien: »Wer Bedenken gegenüber der Paarung ›Haydn‹ und ›Berliner Philharmoniker‹ hat, darf sich auf eine wunderbare Überraschung gefasst machen. Ohne den helleren Ton historisierender Ensembles zu imitieren, gibt sich dieses wuchtige Orchester unter der inspirierten Stabführung Rattles auf einmal agil und leichtfüßig und reagiert aufgeweckt auf feinste Änderungen der Akzente und Nuancen.«

Mit diesem Ansatz näherten sich Rattle und sein Orchester 2009 Haydns Oratorium Die Jahreszeiten: ein Werk, das zugleich durch Großartigkeit und einen sonnigen Grundton besticht. Schon einmal, im März 2003, haben Dirigent und Philharmoniker das Oratorium miteinander aufgeführt – für Die Welt »ein vorläufiger Höhepunkt« in Simon Rattles erster Saison als Berliner Chefdirigent. Zwei der damaligen Solisten sind auch beim aktuellen Konzert zu erleben: die Sopranistin Christiane Oelze und der Bariton Thomas Quasthoff, denen sich diesmal der Tenor John Mark Ainsley anschließt.

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