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Konzert-Archiv
Kirill Petrenko in der Digital Concert Hall
Kirill Petrenko

Bereits bei seinem philharmonischen Debüt im Februar 2006 beeindruckte Petrenko die Orchestermusiker mit seiner Persönlichkeit und seiner Art des Musizierens, die akribisch, skrupulös und dennoch leidenschaftlich und mitreißend ist. »Wenn man vor ein Orchester tritt, kommen so viele klangliche Möglichkeiten auf einen Dirigenten zu. Wer da keine eigene Klangvorstellung entwickelt hat, geht unter«, erklärt Petrenko im Gespräch mit Alexander Bader, das ebenfalls in der Digital Concert Hall zur Verfügung steht. Dem Berliner Publikum war er damals schon bestens bekannt – als Generalmusikdirektor der Komischen Oper. In der Spielzeit 2002/2003 hatte er dieses Amt angetreten und seither sein Orchester auf musikalisch höchste Höhen geführt. Die Komische Oper wurde sein Sprungbrett in die Welt, denn mittlerweile dirigiert Petrenko an der Wiener Staatsoper, dem Royal Opera House Covent Garden, der Metropolitan Opera und in Bayreuth, wo er den von Frank Castorf inszenierten Ring des Nibelungen leitete. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist Petrenko Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper. Dort feiert er einen Triumph nach dem anderen. Das Bayerische Staatsorchester, eines der herausragenden Opernorchester Deutschlands, sei – so der Tenor der Presse – noch besser geworden, schlanker im Klang und präziser in der Tongebung. Die Zeitschrift Opernwelt kürte Petrenko mehrmals zum »Dirigenten des Jahres«.

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Der aus Omsk stammende Künstler, der in seiner Heimatstadt und in Wien studierte, hat sein Handwerk zunächst an kleineren Häusern gelernt: am Landestheater Vorarlberg, an der Wiener Volksoper und am Meininger Theater, wo er zusammen mit Christine Mielitz einen vielbeachteten Ring des Nibelungen herausbrachte. In den philharmonischen Konzerten präsentierte sich Petrenko seit seinem Debüt bislang als Interpret russischer Meister, aber auch mit Werken von Béla Bartók, Edward Elgar und Ludwig van Beethoven. Bei seinen letzten Konzerten mit dem Orchester im März 2017 erklangen neben Wolfgang Amadeus Mozarts Haffner-Symphonie und Peter Tschaikowskys Pathétique auch The Wound-Dresser von John Adams, vComposer in Residence der Saison 2016/2017. Eine spannende Programmzusammenstellung, die verschiedene Aspekte von Petrenkos künstlerischer Arbeit widerspiegelt. Denn ein gelungenes Konzertprogramm – so der Dirigent gegenüber Alexander Bader in der Digital Concert Hall – zeichne sich dadurch aus, dass die Musiker etwas spielen, woran sie Spaß haben, und das Publikum etwas hört, von dem es etwas lernen kann, gleichzeitig aber auch mitgerissen wird. Auf seine neue Aufgabe als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, die er im August 2019 übernimmt, blickt er – wie er bei der Pressekonferenz anlässlich seiner Vertragsunterzeichnung im Oktober 2016 verriet – voller Optimismus: »Durch meine wenigen Gastauftritte bei diesem Orchester habe ich das Gefühl gewonnen, dass wir zusammen künstlerisch viel erreichen können.«

Kirill Petrenko in der Digital Concert Hall

Kirill Petrenko dirigiert Beethoven und Elgar (2009) Zum Konzert
Kirill Petrenko im Gespräch mit Sarah Willis (2009) Zum Interview
Kirill Petrenko dirigiert Strawinsky, Stephan und Skrjabin (2012) Zum Konzert
Kirill Petrenko im Gespräch mit Alexander Bader 2012) Zum Interview
Kirill Petrenko dirigiert Mozart und Tschaikowsky (2017) Zum Konzert
Kirill Petrenko im Gespräch mit Olaf Maninger (2017) Zum Interview

Trailer: Kirill Petrenko dirigiert Tschaikowsky

Trailer: Kirill Petrenko im Gespräch