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Interviews
31. Okt 2014

Emmanuelle Haïm im Gespräch mit Jonathan Kelly (15 Min.)

Bereits im Jahr 2002 konzertierte die Französin Emmanuelle Haïm mit den Berliner Philharmonikern, als sie den Cembalo-Part in Aufführungen von Bachs Johannes-Passion unter der Leitung von Sir Simon Rattle übernahm. 2008 folgte dann mit Händels Cäcilien-Ode ihr Debüt als Dirigentin. Unvergessen ist auch Haïms Auftritt im Jahr 2011, als Werke von Händel und Rameau auf dem Programm standen; ein gemeinsames Education-Projekt zur Musik Rameaus schloss sich an. Emmanuelle Haïm studierte Klavier, Orgel und Cembalo. Sie ist eine weltweit gefragte Instrumentalistin und Dirigentin und macht seit dem Jahr 2000 mit dem von ihr gegründeten Alte-Musik-Ensemble Le Concert d’Astrée Furore. In diesem Gespräch anlässlich der Aufführung von Händels Oratorium La resurrezione (Die Auferstehung) im Oktober 2014 spricht die Künstlerin mit Jonathan Kelly, der seit 2003 Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker ist. Dabei geht es um Händel als Opern- und Oratorienkomponist, die szenische Qualität seiner Auferstehungsmusik, die ungewöhnlich farbige Instrumentierung und den Skandal, der bei der Uraufführung des Werks durch den Umstand ausgelöst wurde, dass eine der Gesangspartien von einer Frau (und nicht von einem Kastraten) übernommen wurde.

Das Konzert