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Interviews
27. Jan 2015

Amnon Weinstein über die Violinen der Hoffnung (16 Min.)

Zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz fand im Kammermusiksaal unter dem Titel Violins of Hope ein bewegendes Konzert statt. Sir Simon Rattle dirigierte das Adagietto aus Mahlers Fünfter Symphonie, außerdem waren unter anderem Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Max Bruch sowie eine Uraufführung zu hören. Zu den Mitwirkenden gehörten der Schauspieler Ulrich Matthes, der Cellist Zvi Plesser, Mitglieder der Berliner Philharmoniker und Guy Braunstein, der frühere erste Konzertmeister des Orchesters. Der Begriff Violins of Hope bezieht sich auf die Instrumente, die in diesem Konzert zum Einsatz kamen. Sie stammen aus der Sammlung der Geigenbauerfamilie Weinstein, die in den 30er Jahren nach Israel emigriert war. Die Geigen, Bratschen und Celli verweisen auf die Geschichte der Judenverfolgung: Einige von ihnen brachten Musiker, die rechtzeitig fliehen konnten, nach Israel mit, andere gehörten von den Nationalsozialisten ermordeten Juden. Hier erzählt Amnon Weinstein die Geschichte dieser Sammlung.

Das Konzert