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Simon Rattle dirigiert Mozart und Haydn in Luzern

02. Sep 2015
Aus dem Kultur- und Kongresszentrum Luzern

Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle

Daishin Kashimoto, Amihai Grosz

  • Wolfgang Amadeus Mozart
    Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364 (37 Min.)

    Daishin Kashimoto Violine, Amihai Grosz Viola

  • Joseph Haydn
    Eine imaginäre Orchesterreise mit Auszügen aus den Symphonien Nr. 45, Nr. 64 und Nr. 90 sowie aus der Schöpfung und den Sieben letzten Worten unseres Erlösers am Kreuze (57 Min.)

Seit Karajans Zeiten ist es Tradition: Zum Auftakt der neuen Saison reisen die Berliner Philharmoniker zu Gastspielen nach Salzburg und Luzern. Der Reiz der Luzerner Konzerte wurde ab 1998 noch einmal gesteigert, als der heute für seine hochkarätige Akustik berühmte Konzertsaal des Kultur- und Kongresszentrums eröffnet wurde – übrigens mit einem Konzert der Berliner Philharmoniker unter Leitung von Claudio Abbado.

Für das zweite Luzerner Konzert des Jahres 2015 hatte Chefdirigent Sir Simon Rattle ein der Wiener Klassik gewidmetes Programm mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn zusammengestellt. Am Beginn steht Mozarts Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester: ein Werk, das einerseits durch einen charmanten Dialog der beiden Soloinstrumente besticht und andererseits in seiner großformatigen symphonischen Anlage den hohen Anspruch des Komponisten erkennen lässt. Die Solisten sind Daishin Kashimoto, Erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, und der Erste Solo-Bratscher des Orchesters, Amihai Grosz.

Am Schluss steht eine »imaginäre Orchesterreise« durch die Musik Joseph Haydns. Für diese zehnteilige Montage hat Simon Rattle sich auf die Suche nach den witzigsten, nachdenklichsten und exzentrischsten Momenten im Riesenwerk Haydns gemacht. Kunstvolle Naturschilderungen stehen hier neben einem langsamen Satz, der immer wieder unvermutet abbricht, einem mit voller Absicht unsauber einsetzenden Orchestertutti und dem berühmten »Abschied«, bei dem die Musiker nach und nach das Podium räumen, bis nur noch ein einsames, auch vom Dirigenten verlassenes Duett von Erstem und Zweitem Geiger übrigbleibt.

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