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Gemeinsames Konzert aus Israel mit dem Israel Philharmonic Orchestra und Zubin Mehta

18. Apr 1990

Berliner Philharmoniker
Zubin Mehta

Viviane Hagner, Sharon Kam

  • Paul Ben-Haim
    Symphonie Nr. 1: 2. Satz, Psalm (10 Min.)

  • Camille Saint-Saëns
    Introduction et Rondo capriccioso für Violine und Orchester a-Moll op. 28 (10 Min.)

    Viviane Hagner Violine

  • Carl Maria von Weber
    Concertino für Klarinette und Orchester Es-Dur op. 26 (9 Min.)

    Sharon Kam Klarinette

  • Maurice Ravel
    La Valse (14 Min.)

  • Ludwig van Beethoven
    Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67 (41 Min.)

Zu den geplanten Höhepunkten der Spielzeit 2019/2020 gehörte das erste Europakonzert der Berliner Philharmoniker in Tel Aviv, dem weitere Auftritte in Israel folgen sollten. Es wäre zugleich das Debüt von Chefdirigent Kirill Petrenko in der Konzertreihe gewesen, mit der die Philharmoniker jedes Jahr an das Datum der Orchestergründung am 1. Mai 1882 erinnern. Die Tournee musste schließlich wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Und so bewegend es für die Philharmoniker auch war, das Europakonzert trotz allem – allerdings in kammermusikalischer Besetzung und im heimischen Berlin – ausrichten zu können,so enttäuschend war doch der erzwungene Verzicht auf die Israel-Reise. Mit ihr sollte nicht zuletzt an eine Sternstunde der jüngeren Orchestergeschichte im Jahre 1990 angeknüpft werden.

Damals gastierten die Philharmoniker zum ersten Mal in Israel. Nach sechs gefeierten Konzerten unter der Leitung von Daniel Barenboim fand die Tournee am 18. April ihren denkwürdigen Abschluss in einem gemeinsamen Auftritt mit den Kollegen vom Israel Philharmonic Orchestra in Tel Aviv. Beziehungsreich war dabei sowohl das Programm als auch die Besetzung der einzelnen Stücke: Zum Auftakt spielten beide Orchester gemeinsam den zweiten Satz aus der Ersten Symphonie von Paul Ben Haim, der in Deutschland geboren wurde und 1933 vor dem nationalsozialistischen Regime fliehend in das damalige Palästina emigrierte; das Orchester-Unisono, mit dem das Werk einsetzt, darf bei diesem Anlass symbolisch verstanden werden. Es folgten die solistischen Auftritte von zwei jungen Musikerinnen, die am Anfang einer Weltkarriere standen. Dabei wurde die in München geborene Geigerin Viviane Hagner vom israelischen und die aus Haifa stammende Klarinettistin Sharon Kam vom deutschen Orchester begleitet. In der zweiten Konzerthälfte – die mit Beethovens Fünfter Symphonie ihren gefeierten Abschluss fand – vereinigten sich die Musikerinnen und Musiker dann wieder zu einem einzigen Klangkörper.  

Dirigent des Konzerts war Zubin Mehta, den mit beiden Orchestern eine besondere Beziehung verbindet: Die Berliner Philharmoniker ernannten den Maestro 2019 zu ihrem Ehrenmitglied, beim Israel Philharmonic Orchestra amtierte Mehta 42 Jahre lang als Musikdirektor. Seine Abschiedstournee von dieser Position führte ihn 2019 auch in die Philharmonie Berlin.

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